Ausgewählte Pressemeldungen aus 2008

13.01.2008 Offizielle Deutsche Beteiligung auf der TS² 2008 in Philadelphia

Es ist amtlich: Auf der TS² 2008 in Philadelphia wird es eine offizielle deutsche Gemeinschaftsbeteiligung geben. Die TS² stellt neben der Exhibitor Show eine der zwei wichtigsten Messen im Bereich der Direkten Wirtschaftskommunikation in den USA dar. Während die Exhibitor Show schwerpunktmäßig von Unternehmen der Westküste besucht wird, hat die TS² ihren Einzugsbereich an der Ostküste der USA. Die Messe findet am 29. und 30. Juli 2008 statt. Eingerahmt wird sie vom viertägigen TS²-Kongress der vom 28. bis 31. Juli stattfindet.

Auf Antrag des FAMAB wurde die TS² in das offizielle Messeprogramm der Bundesrepublik Deutschland aufgenommen. Dies bedeutet, bei ausrei­chendem Ausstellerinteresse wird es eine Gemeinschaftsbeteiligung auf der Veranstaltung geben, deren Organisation und teilweise Finanzierung durch den Bund übernommen wird.

Mit der Organisation wurde von Seiten des Bundes die Messe Stuttgart International als Durchführungsgesellschaft beauftragt, Architekt der Beteiligung ist das Büro GTP-Architekten aus Düsseldorf.

Unternehmen, die Interesse an einer Beteiligung an dem Gemeinschafts­auftritt haben, können sich gerne an den FAMAB, Uta Goretzky (uta.goretzky@famab.de, fon: +49 5242 / 9454-14) oder an die
Projekt­leiterin der Durchführungsgesellschaft, Sabine Ristau (sabine.ristau@messe-stuttgart.de, Fon: +49 711 / 2589-566) wenden. Anmeldeschluss für die Gemeinschaftsbeteiligung wird voraussichtlich der 20. März 2008 sein.

10.02.2008 FAMAB legt erstmalig Branchenbrief Direkte Wirtschaftskommunikation vor

Der aktuelle Branchenbrief des FAMAB, Verband Direkte Wirtschafts­kommunikation e.V., gibt erstmalig einen Ausblick auf die wirtschaft­liche Entwicklung in allen Belangen der Direkten Wirtschaftskom­mu­nikation. Und dieser ist positiv. Die Jahre 2006 und 2007 brachten die ersehnte Entspannung für die Messe- und Eventbranche, die Aussichten für 2008 sind positiv.

Der Branchenbrief Direkte Wirtschaftskommunikation ersetzt die einzelnen Branchenbriefe der Foren FMA (Forum Messe und Ausstellung) und FME (Forum Marketing Eventagenturen). Seine Aussagen basieren auf Daten aus 2006 und 2007, so gibt er einen Überblick über die wirtschaftlichen Entwicklungen der Vergangenheit und bietet einen Ausblick auf den Rest diesen Jahres.

Ziel des Branchenbriefes ist es, eine kompetente Einschätzung der Brache und ihres Entwicklungspotentials vorzulegen, um Marktteil­neh­mern eine unabhängige Beurteilung an die Hand zu geben.

Eine allgemeine Einordnung der Branche und ihrer Strukturen, die den Spezifika der Direkten Wirtschaftskommunikation Rechnung trägt, bietet jedem einzelnen Unternehmen die Möglichkeit, Unterschiede und Gemein­samkeiten mit der Branchenentwicklung herauszuarbeiten. Abschluss des Branchenbriefs bietet eine Checkliste zur Einschätzung der Zukunfts­fähig­keit des eigenen Unternehmens. Gemeinsam mit der Hausbank ausgefüllt, bietet sie eine gute Grundlage für die eigene Bonitätsbewertung.

Auf zwölf Seiten werden Grundlagen zur Branche, Trends und Entwicklungen dargestellt. Quelle sind unabhängige Studien wie der „Direct Marketing Monitor“ der Deutschen Post, das ZAW-Handbuch oder der „AUMA_Messetrend“.

Der Branchenbrief steht als Download zur Verfügung (www.famab.de/famab/branchendaten) und kann in gedruckter Form in der FAMAB-Geschäftsstelle unter info@famab.de bezogen werden.

23.02.2008 EuroShop 2008 - Branchentreffpunkt FAMAB

Inmitten von 37 Mitgliedern hat der FAMAB vom 23. bis 27. Februar sein temporäres Zuhause auf dem Düsseldorfer Messe­ge­lände bezogen. Im Rahmen der EuroExpo stellen alle drei Jahre die Spezialisten für dreidimensionale Kommunikation und Live-Marke­ting in den Hallen 9 und 10 der EuroShop aus. Für den FAMAB stellt die Veranstaltung eines der Jahreshighlights dar, denn in den fünf Tagen der Messelaufzeit wird sich die Branche auf dem 190 m² großen Blockstand G59 in Halle 9 treffen. Herzlich willkommen sind alle, die der Direkten Wirtschaftskommunikation nahe stehen.

Vielfältige Themen stehen auf der diesjährigen Messeagenda:

  • Zum Beispiel beschäftigt sich der Verband mit transparenten Nebenkosten bei Messeauftritten, um den Messeplatz Deutschland auch langfristig zu sichern.
  • Die Sommerakademie ist ein neu entwickeltes Weiterbildungs­angebot, bei dem neben der Wissenserweiterung die Kom­muni­kation der Teilnehmer untereinander ein erhöhtes Gewicht erlangt.
  • Es geht um Nachhaltigkeit, sei es beim Einsatz von neuen oder veränderten Materialien, sei es bei der Reise zur Expo nach Saragossa in diesem Juli. Unter dem Titel: „Wasser und die nachhaltige Entwicklung“, zeigt die Crème de la Crème der Insze­natoren wie man das Thema Nachhaltigkeit darstellen kann. Für die Reiseteilnehmer organisiert der FAMAB einen VIP-Status mit Easy-access zu den wichtigen Attraktionen.
  • Internationale Entwicklungen stehen ebenfalls auf der Agenda, beispielsweise durch die geplante Gemeinschafts­betei­ligung des Bundes an der TS² in Philadelphia in diesem Juli.
  • Für Erstaussteller hat der FAMAB ein neues Angebot: mit dem Starterpaket für Messepremieren bieten speziell geschulte FMA-Partner Unterstützung beim ersten Messeauftritt.
  • Aktuelle betriebswirtschaftliche Themen, denen sich der FAMAB auf der EuroShop widmet, sind der jüngst erschienene FAMAB-Branchenbrief, der in Kürze stattfindende Betriebsvergleich und die Konditionenoptimierung durch gemeinsamen Einkauf.

 Kurz: Für die zentralen Themen ist der FAMAB-Stand der Treffpunkt der Branche. Eingeladen sind Aussteller, Agenturen, Messe-Architekten,
-Bauunternehmen und -Zulieferer sich über aktuelle Neuigkeiten zu informieren und zu diskutieren.

Gelbe Stunde

Zumindest Fotografen kennen die sogenannte blaue Stunde kurz nach Sonnenuntergang. Aber was ist die gelbe Stunde? Bei der EuroShop 2008 geben die Mitglieder der Leading Event Caterer Association (LECA) eine schmackhafte Antwort: Jeden Messetag ab 17 Uhr laden die Profis in den weißen Schürzen auf den FAMAB-Stand. Bei anregenden Gesprächen versüßen sie Ausstellern und Besuchern der EuroExpo mit kühlen Getränken und kleinen Schmankerln den Ausklang des Messetages.

 

Internationaler Networking-Abend am 26.Februar im Düsseldorfer Wasserturm

Der FAMAB freut sich auch in diesem Jahr auf eine große Anzahl internationaler Gäste. Die räumliche Nähe zur Präsentation des IFES, International Federation of Exhibition and Event Services, aber auch die Besucherstruktur der EuroExpo sind Garanten hierfür. Weiter lädt der Verband Mitglieder und Interessierte zu einem internationalen Networking-Abend in den Düsseldorfer Wasserturm ein. Nach Ende des vorletzten Messetages dreht sich dann alles um internationale Themen und Kontakte.

ADAM und EVA

Wer die ADAM und EVA-Preisverleihung 2007 in der Essener Phil­harmonie verpasst hat, kann sich am Stand noch einmal genauer mit den prämierten Projekten befassen. Während der fünf Messelauftage werden die ADAM- und EVA-Preisträger 2007 mittels Video präsentiert.

Auf dem Blockstand am Übergang von Halle 9 zu Halle 10 präsentiert sich der FAMAB mit seinen Foren dieses Mal mit einem „strahlenden“ Konzept. Jedes Forum erhält seinen eigenen Info-Strahl, der in der Farbe des jeweiligen Forums vom Zentrum nach außen ragt. Im Mittelpunkt, dort wo sich alle (Strahlen) treffen, steht die Kommunikation. Sitzgruppen bieten hier Raum für intensive Gespräche. Fernwirkung erzielt der Stand durch einen amorphen, transluzenten Vorhang, der von der Decke abgehängt als Projektionsfläche dient und dem Stand eine optische Struktur verleiht. Einerseits schließt er den Stand ab, andererseits wirkt er durch seine Struktur und seine Öffnungen einladend auf die Besucher.

15.03.2008 FAMAB fordert Transparenz bei Nebenkosten einer Messebeteiligung

Deutschland ist Messeland Nr. 1. Damit dies so bleibt fordert der FAMAB mehr Transparenz bei Nebenkosten und Flexibilität im Sinne des Ausstellerkunden.

Zum Hintergrund: Deutschland rühmt sich zu Recht, eines der Länder mit den geringsten Standmieten zu sein. Ein aktuelles Beispiel belegt dies: Vergleicht man den Quadratmeterpreis der in Düsseldorf durchgeführten EuroShop mit dem Preis der in diesem Sommer in Philadelphia stattfin­den­den TS², so sind die Preise in Amerika rund 50 % höher. Statt 200,- € für fünf Tage Messelaufzeit zahlt der Aussteller rund 300,- € für die zweitägige Veranstaltung in den USA pro Quadratmeter.

Ein Grund für die moderaten Standmieten in Deutschland ist die hervor­ragende Arbeit der Ausstellerbeiräte, die sehr genau Preisveränderungen der Standmieten auf Bedarf und Plausibilität überprüfen. Was aber nicht in den Blick der Beiräte gerät, sind die Nebenkosten, die jeder Aussteller für Strom- und Wasseranschlüsse, Leergut, Transport, Abhängepunkte, Sprinkler etc. zahlen muss. Oft summieren sich diese Kosten insgesamt auf den gleichen Betrag wie die Standmiete und sind unter anderem der Grund, wieso Messebeteiligungen als kostspielig empfunden werden.

Das Gefühl vieler Aussteller, Leistungen auf einem Messegelände sind teuer, lässt sich aber nicht dadurch abstellen, dass die Preise für Stromanschluss & Co. erst nach der Standplatzbuchung für eine Messe bekannt gegeben werden. Selbst wenn der Aussteller weiß, wie hoch die Kosten während Vorveranstaltung waren, heißt es noch lange nicht, dass er die Kosten für die nächste Messe einschätzen kann, denn die Termine an denen Preiserhöhungen publiziert werden halten sich an kein Periodika.

Da Messebau-Unternehmen häufig erst durch den Aussteller Preise für Stromanschlüsse, Sprinkler etc. erfahren, können sie den Aussteller bei der Kostenermittlung an dieser Stelle nicht unterstützen. „Diese Situation ist absurd, denn FAMAB-Mitglieder, die oft einige dutzend Stände auf einem Messegelände planen und bauen, können in ihren Angeboten beispielsweise die Kosten für Abhängepunkte nicht einpreisen, da sie den Betrag nicht kennen“, beschreibt die FAMAB-Geschäftsführerin Elfie Adler die Situation.

Um Abhilfe zu schaffen, hat der FAMAB den Nebenkosten-Kalkulator ex­klusiv für seine Mitglieder entwickelt. Er umfasst eine Aufstellung der an­fal­lenden Nebenkosten für die wichtigsten Veranstaltungen auf den großen Deutschen Messeplätzen eines Jahres, soweit der Verband sie ermitteln konnte. In unklaren Fällen empfiehlt der FAMAB seinen Mitgliedern, ihre Kunden explizit darauf hinzuweisen, dass eine korrekte Kostenermittlung aufgrund der Informationspolitik der Messegesellschaften nicht realisierbar ist.

Dass eine transparente Kostengestaltung möglich und für jeden jederzeit nachvollziehbar sein kann, beweist die Messe Düsseldorf. Zu jeder Eigen­veranstaltung sind sämtliche Preise online abrufbar und so für den Aus­steller bereits in der Planungsphase kein Buch mit sieben Siegeln, wie bei manchem anderen Veranstaltern.

Diese Art der Informationspolitik und eine frühzeitige offensive Ankün­digung von Preiserhöhungen wünscht sich der FAMAB von allen Veran­staltern in Deutschland sonst ist das Siegel „Messeland Nr. 1“ bald nur noch Geschichte, denn der internationale Wettbewerb der Messegelände hat gerade erst begonnen.

04.04.2008 Starterpaket für Messepremieren

Ausgewählte Mitglieder des FMA, Forum Messe und Ausstellung, im FAMAB, bieten potentiellen Erstausstellern einen völlig neuen Weg zum ersten Messeauftritt: Mit dem Starterpaket für Messepre­mieren gewährleisten sie sicheren Messeerfolg, überschaubare Kosten und planbaren Aufwand.

Laut AUMA-Studie aus 2005 planen jährlich etwa 4.000 Unternehmen sich erstmalig an einer Messe zu beteiligen. Dabei verbindet die meisten Erst­aussteller das gleiche Problem: Die Vorbereitung auf einen Messeauftritt ist das berühmte Buch mit sieben Siegeln. Sie befürchten im Präsenta­tionsdickicht mit ihrem begrenzten Budget und ihrer geringen Standfläche unterzugehen. Gleichzeitig scheuen sie die komplexe Organi­sation einer erfolgreichen Messebeteiligung. Harald Kötter vom AUMA macht diesen Ausstellern Mut: „Die durch­schnitt­liche Standgröße eines Messeauftritts in Deutschland liegt bei rund 40 m², das Gros der Aussteller muss also mit einer Fläche vom Umfang einer Studentenbude auskommen. Und viele dieser Unternehmen sind sehr erfolgreich mit ihrer Messebeteiligung“.

Eine erfolgreiche Messebeteiligung ist ein komplexes Projekt, das für einen Erstaussteller trotz umfangreicher Fachliteratur sowie einer Vielzahl an Checklisten und Empfehlungen neben der Tagesarbeit kaum ohne professionelle Unterstützung zu bewältigen ist. Deshalb ist das Starter­paket für Messepremieren ein besonderer Rundum-Service: Der Jung­aussteller wird mittels intensiven Coachings Step-by-step auf die Messe­teilnahme vorbereitet und während der Messe nicht allein gelassen. Er erhält nicht nur einen Messestand, wie es bei anderen Anbietern üblich ist.

Die Messevorbereitung ist der Schlüssel zum Erfolg, leider wird sie häufig stiefmütterlich behandelt. Wichtig ist es in dieser Phase, Messeziele und
-zielgruppe zu definieren, die richtige Messe auszuwählen, einen Etat bereit zu stellen und die Verantwortlichkeiten festzulegen. Es klingt trivial, doch ein Messeauftritt verliert sehr schnell sein Gesicht und wird besten­falls austauschbar, wenn es an einer präzisen Messevorbereitung fehlt.

Der Messestand hat in seiner Abwicklung drei Dimensionen: die gestal­terische, die technisch/logistische und die personelle. Die Buchungen von Standfläche, Strom und Wasser sowie die logistischen Abläufe sind relativ einfach. Die Auswahl von Mitarbeitern, die das Unternehmen auf einer Messe repräsentieren und deren Vorbereitung auf die ungewohnte Aufgabe, wird schon schneller zu einem Problem. Schwieriger ist es, eine optimale Standplatzierung auszuwählen und die Unternehmensidentität, neudeutsch die Corporate Identity, sowie die Messebotschaft als tempo­räres Gebäude umzusetzen.

Nicht zu vernachlässigen ist bei einer Messebeteiligung die begleitende Kommunikation. Zu ihr gehören die Einladung von Bestands- und Neu­kunden, die Öffentlichkeitsarbeit und Werbung beispielsweise in Fach­medien, die Entwicklung von Webseiten oder Broschüren rund um den Messeauftritt. Ohne eine effiziente Kommunikation rund um die Messebe­teiligung verpufft ansonsten ein großer Teil ihrer Wirkung.

Und eine Messe endet auch nicht, wenn das Messegelände seine Pforten schließt. Jetzt ist es wichtig, die Kontakte die sich während der Laufzeit ergeben haben, mit gewünschten Informationen zu versorgen und ggf. zu besuchen. Auch gilt es den Erfolg der Messebeteiligung zu ermitteln.

„Dass gerade ein Erstaussteller schnell mit all diesen Aufgaben für seinen Messeauftritt überfordert ist, erstaunt wenig“, weiß Axel von Hagen, einer der Anbieter des Starterpakets für Messepremieren. „Hier ist Beratung und eine stringente Planung durch Messeprofis ein wichtiger Baustein zum Er­folg. Stand verkaufen, aufbauen, abbauen – so wird niemand vom Nutzen einer Messebeteiligung überzeugt.“

Hier setzt das Starterpaket für erfolgreiche Messepremieren an. Zentraler Baustein des Angebots, das ausschließlich Erstaussteller nutzen können, stellt ein umfangreiches Coaching dar. Zunächst werden von speziell ge­schulten Coaches gemeinsam mit dem potentiellem Erstaussteller die individuellen Messeziele ermittelt. Findet sich an dieser Stelle nicht die geeignete Messe, wird auch über alternative Maßnahmen im Rahmen der Direkten Wirtschaftskommunikation nachgedacht. Fällt die gemeinsame Entscheidung auf einen Messeauftritt, werden im Anschluss die weiteren Details geplant: Dazu gehören neben dem individuell geplanten Messe­stand Maßnahmen für die erfolgreiche Messe-Kommunikation. Alle Schritte werden von Checklisten, Beispiel­rechungen und nützlichen Utensilien unterstützt. Ein weiterer wichtiger Bestandteil für den Aussteller ist der individuelle Kostenplan, der schon am Anfang der Messeplanung gemeinsam erstellt wird.

Das Starter-Paket für Messepremieren bestehend aus Coaching, Planung und notwendigem Standbau wird zu einem Preis von 140,- Euro/m² ange­boten. Bei einem Messestand von 20 m² sind dies 2.800,- Euro. Böse Überraschungen in Form von Nachträgen bleiben aus.

„Erfolgreiche Messekunden von Anfang an – das ist unser Ziel“, sagt FMA-Präsident Bruno Meißner zu dieser außergewöhnlichen Vorgehensweise. „Erfolgreiche Erstaussteller kehren dem Medium Messe nicht nach einem Versuch frustriert den Rücken.“ Erfahrungen die viele Unternehmen mit so manchem Rundum-Sorglos-Paket anderer Anbieter gemacht haben.

Information und Buchung des Messe-Premieren-Pakets unter www.messe-starter.de.

13.04.2008 FAMAB startet 2008 seine Sommerakademie

 

Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind in der Direkten Wirtschafts­kom­munikation unerlässlich, denn ihr Know-how ist die Grundlage für erfolg­reiche Messeauftritte und Marketing-Events. Aus diesem Grund nutzen die Mitglieder des FAMAB seit Jahren die Seminarangebote und Qualifizie­rungslehrgänge des FAMAB wie die Lehrgänge „Projektleiter Messebau und Event“ und „Sachkundiger Messebautechniker“. Was bisher fehlte, war ein Weiterbildungsangebot bei dem der Erfahrungsaus­tausch der Teil­nehmer untereinander zum Bestandteil des Konzepts gehört.

Dies wird ab 2008 anders: Dann startet die FAMAB-Sommer­akademie. Neben den auf die Branche zugeschnittenen Seminarthemen wird Raum für Kommunikation der Teilnehmer untereinander geboten. Entstanden ist ein Weiterbildungsangebot nach dem Vorbild der amerikanischen Summerschool, in der Schüler unterschiedlicher Alters- und Ausbildungs­stufen gemeinsam qualifiziert werden.

Kreatives Präsentieren, Selbst- und Mitarbeitermotivation oder der Einsatz von Licht und Farbe sind unter anderem die Themen der ersten Sommer­akademie. Als Referenten wurden Spezialisten ihres Metiers als gewon­nen. In fünf Workshops und Seminaren werden Inhalte mit unmittelbarem Bezug zur Direkten Wirtschaftskommunikation vermittelt. werden. Starten wird die erste Sommerakademie am 12. Juni 2008, in Essen. Umbeben wird die Veranstaltung von den jährlichen Sommertreffen  der Foren.

 

Kreativ präsentieren – mit Kopf, Herz und Bauch so lautet der Tageswork­shop von Wolf-Dietrich Groß. Gute Konzepte, Spitzen-Produkte und wert­volle Dienstleistungen sind wenig wert, wenn sie nicht überzeu­gend kom­muniziert werden. Medien – egal ob Flipchart, Power Point oder Videoprä­sentation – können das nicht leisten. Was Zuhörer und poten­zielle Auftrag­geber überzeugt, sind Enga­gement, Begeisterungsfähigkeit, Souveränität und Authentizität, denn die Persönlichkeit gewinnt den Pitch. Der ganz­tä­gige Workshop „Kreativ präsentieren“ demonstriert, wie sich Medien unter­stützend einsetzen lassen, ohne dem Präsentierenden „die Show zu stehlen“.

Dem Thema „Mitarbeiter motiviert zu Top-Leistungen führen“ widmet sich Andreas Dolle im zweiten Tagesworkshop. Niemand wird als Führungs­kraft geboren. Die Direkte Wirtschaftskommu­nikation fordert zusätzlich die Zusammenarbeit mit immer wieder neuen Teams, die es für das einzelne Projekt zu steuern gilt. Hier setzt der Workshop an und vermittelt wirkungs­volle Instrumente für effektives Führen von Mitarbeitern und Teams.

Licht und Farben – was lernen wir vom Theater? Dieser Frage widmet sich Prof. Susanne Auffermann am Vormittag des 12. Juni. Die Kunst des Licht­gestaltens bedingt einen bewussten Umgang mit den mannigfaltigen Aus­wirkungen der Lichts: der Farbe, des Schattens sowie seiner psychischen und physischen Einflüsse auf den Menschen. Lichttechnik stellt für die Ge­staltung von Räumen aus Licht das Instrument dar, ähnlich wie die Wahl des Pinsels durch den Maler. Wie sich durch die Wahl des „richtigen Lichts“ Botschaften transportieren lassen, ist Inhalt des Halbtagsseminars.

Zwei weitere Seminare beschäftigen sich am Nachmittag des 12. Juni mit den Themen „Urheberrechts-Schutz“ und „Messeleistungen im nationalen und internationalen Umsatzsteuerrecht.

Die Kosten für die Teilnahme an der Sommerakademie betragen für die Ganztagesworkshops 440,- Euro, für das Halbtagesseminar Licht- und Farbtechnik 240,- Euro und für die Seminare zu Recht und Steuern 140,- Euro. Alle Preis verstehen sich zzgl. MwSt.

Bewährtes bleibt bestehen:

Auch 2008 werden die beiden erfolgreichen Lehrgänge Projektleiter/-in Messebau und Event sowie Sachkundige/r Messebautechniker/-in angeboten. Die IHK- bzw. HWK-zertifizierten Lehrgänge gehören seit über zehn Jahren zum „Standardprogramm“ des FAMAB-Weiterbildungsan­gebots. Durch kontinuierliche Anpassung und Weiterentwicklung sind die Lehrgänge heute so aktuell wie beim ersten Mal. Sie richten sich an Mitarbeiter mit erster Berufserfahrung die bei Auftraggebern und Dienst­leistern der Messe- und Event-Branche beschäftigt sind und vermitteln in einem straffen Blockunterricht vertiefte Kenntnisse der Tätigkeitsfelder.

Steckbrief der Weiterbildung Projektleiter/-in Messebau und Event
Voraussetzung:
Abgeschlossene Berufsausbildung und mind. 2 Jahre Berufserfahrung im Messebau oder Event-Management

Dauer:             2 mal 2 Wochen Vollzeit zzgl. einer Seminararbeit

Ort:                 Deutsche Event Akademie, Hannover-
                      Langenhagen

Termine:         Block I: 23. 6. – 4. 7. 2008
                       Block II: 8. 12. – 19. 12. 2008

Abschluss:      IHK-FAMAB-Zertifikat
                      Projektleiter Messebau und Event
Kosten:

Für FAMAB-Mitglieder: 1.680,– Euro zzgl. MwSt. und Prüfungsgebühr

Für EVVC-Mitglieder: 1.780,– Euro zzgl. MwSt. und Prüfungsgebühr

Für Nichtmitglieder: 1.980,– Euro zzgl. MwSt. und Prüfungsgebühr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Steckbrief der Weiterbildung Sachkundige/r Messebautechniker/-in

Voraussetzung:

Berufsabschluss in einem gewerblich-technischen Beruf und 3 Jahre Berufspraxis im Messebau

Dauer:             2 Mal eine Woche Vollzeit

Ort:                 Bildungszentrum der HWK Düsseldorf in Düsseldorf

Termine:         Block I: 23. 6. – 27. 6. 2008; Block II: 8. 12. – 12. 12. 2008

Abschluss:      HWK-FAMAB-Zeritikat Sachkundiger Messebautechniker                          gleichzeitig mit „Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten
                        im Messebau“

Kosten:

Für FAMAB-Mitglieder: 1.180,– Euro zzgl. MwSt. und Prüfungsgebühr

Für Nichtmitglieder: 1.480,– Euro zzgl. MwSt. und Prüfungsgebühr

 

Weitere Informationen zu den Qualifizierungsangeboten finden Interessierte unter www.famab.de oder erhalten sie in der FAMAB-Geschäftsstelle.
02.05.08 Aspekte der nachhaltigen Wirtschaftskommunikation

Das Thema der Nachhaltigkeit hat für Unternehmen die Öko-Ecke verlassen, in der es bis vor kurzem noch zu finden war. Spätestens seit der „grünen“ IAA ist klar: Auch für Branchen, die nicht auto­ma­tisch mit Ressourcenschonung in Verbindung gebracht werden, ist Nachhaltigkeit zu einem ernstzunehmenden Faktor geworden. Dabei geht es nicht allein um ökologische Aspekte sondern vielmehr auch um ökonomische und ethische Fragestellungen. Für die Mitglieder des FAMAB ist sie mittlerweile in allen Bereichen der Direkten Wirt­schaftskommunikation gegenwärtig.

Die Messebau-Unternehmen im Forum Messe und Ausstellung (FMA) schauen auf wirtschaftliche und ökologische Effizienz. Gemeinsam mit Spezialisten prüfen sie im Arbeitskreis „Neue Materialien“ wie sich inno­vative Werkstoffe und Technologien nachhaltig einsetzen lassen. Eine Idee: Aluminiumträger mit nanotechnologischen Lacken zu versiegeln, sie so kratzfest zu machen und damit ihre Lebensdauer zu verlängern. Beson­ders beim ebenso empfindlichen wie bei der Herstellung energiehungrigen Aluminium eine unter Umständen lohnende Maßnahme.

Marketing-Events, die als Kommunikations-Maßnahme bei der Vermittlung von Botschaften besonders nachhaltig sind, erhalten zunehmend eine weitere Dimension der Nachhaltigkeit, die ökologische. So erfahren die Agenturen des Forum Marketing-Eventagenturen (FME) immer öfter, dass Nachhaltigkeit verstärkt ein Aktivposten der Marke wird. Bisher beschrän­ken sich die Maßnahmen auf die Unterstützung von Aufforstungsprojekten um eine CO2-Neutralität zu erreichen. So wird die Umwelt nicht zusätzlich belastet, doch nachhaltig ist mehr als umweltgerecht.

Nachhaltigkeit vereint – so verstehen es auch die Mitglieder des FAMAB –, stets Erhalt der Umwelt, Erhalt der Wirtschaftsgrundlage und sozialen Ausgleich. Sie bezieht sich also auf Ökologie, Ökonomie und soziale Verantwortung und damit allgemein verantwortliches unternehmerisches Handeln und hier gehen die Verbandsmitglieder aktiv in Führung. Sie arbeiten in ihren Unternehmen und für ihre Kunden an ganzheitlichen Nachhaltigen konzepten.

Intensiv widmet sich im Juni eine FAMAB-Studienreise dem Thema. Inhalt der diesjährige Expo im spanischen Saragossa ist „Wasser und die nachhaltige Entwicklung“. Die Teilnehmern werden vor Ort ihr Wissen nicht nur um Nachhaltigkeit erweitern – sondern vielmehr um Möglichkeiten der architektonischen und inszenatorischen Darstellung.

Ein weiteres Novum ist die Präsentation der Mitglieder anhand von Profilen: Selbst gestaltet und gut strukturiert findet der Suchende mit wenigen Mausklicks Informationen zum ausgewählten Unternehmen: Unternehmensdaten, USP und Referenzprojekte. Natürlich ist auch eine Verlinkung zu den Websites der Mitglieder gegeben.

18.05.2008 Die Wirtschaftliche Entwicklung in der Direkten Wirtschaftskommunikation

Direkte Wirtschaftskommunikation ist ein zentrales strategisches Element für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen und damit der gesamten Wirtschaft. Dies zeigt sich auch in diesem Jahr wieder im Bereich von Messeauftritten und Marketing-Events, den Kernbereichen der Direkten Wirtschaftskommunikation.

Rund 12,3 Mrd. Euro gaben deutsche Unternehmen in 2006 für Maßnahmen der Direkten Wirtschaftskommunikation oder anders gesagt für Messeauftritte und Marketing-Events aus. Dies entspricht einer Steigerung von fast einem Viertel im Vergleich zum Vorjahr. Zu diesem Ergebnis gelangt der Direkt Marketing Monitor 2007 der Deutschen Post AG. FAMAB- und AUMA-Schätzungen zufolge fließen rund 70 bis 75 % der Ausgaben für Direkte Wirtschaftskommunikation in Messen und ca. 25 bis 30 % in Marketing-Events. Zum Vergleich: für klassische Werbung (Print, TV, Radio, etc.) gaben die Deutschen Unternehmen in 2006 laut ZAW insgesamt 30,23 Mrd. Euro aus.

Wirtschaftliche Situation der Messebaubranche

Bezogen auf den Umsatz brachte das Jahr 2006 die erwartete Erholung im Messebau. Auch die Perspektive für 2007 und 2008 ist optimistisch, gerechnet wird mit solidem Wachstum. Dieses Ergebnis brachte die Befragung der Mitglieder des Forums Messe und Ausstellung (FMA) im FAMAB im September 2007 sowie deren Überprüfung im Januar 2008. 

Die Zeichen der Erholung lassen die FMA-Mitglieder entspannter in die Zukunft blicken: Die Situation der Branche sehen sie als gut (2,3), ähnlich wie im eigenen Unternehmen, dem sie auch eine Zwei (2,2) geben. Die Perspektive für 2008 bleibt auf ähnlichem Niveau, Branche und eigenes Unternehmen werden mit einem „Gut“ bewertet. So positive Einschätzungen gab es zuletzt für das Jahr 2001. 

Auswirkungen auf die Anzahl der Mitarbeiter zeichnen sich durch den Aufschwung ebenfalls ab. War von 2004 bis 2005 die Anzahl der Beschäftigten fast konstant, stieg sie in 2006 mitgliederzahlbereinigt um 8,2 % auf 8.686 Mitarbeiter. Um 13 % wuchs die Anzahl der freien Mitarbeiter von 4.943 in 2005 auf 5.453 in 2006. Die Mitglieder des FMA setzen auch im Aufschwung auf schlanke, flexible Strukturen.

Umsatzsteigerung

Betrachtet man den Umsatz der FMA-Mitglieder, so ist dieser von 1,712 Mrd. Euro in 2005 auf 1,828 Mrd. Euro in 2006 gewachsen, für 2007 zeichnet sich eine Steigerung des Umsatzes um 12,5 % auf 2,06 Mrd Euro ab. Im Herbst 2007 ging man noch in einer vorsichtigen Schätzung von einem Wachstum auf  1,946 Mrd. Euro aus. Hintergrund für die Umsatzsteigerung von rund 9 % (mitgliederzahlbereinigt) in 2006 sind die gestiegenen Rohstoffkosten und der Nachholbedarf von Ausstellerinvestitionen in neue Messekonzepte. Hierzu nutzen die Auftraggeber insbesondere das Know-how der FMA-Mitglieder.

Hinzu kommt das hohe Präsentationsniveau auf deutschen Messen, was nicht zuletzt dazu führte, dass rund 40% der Kommunikationsbudgets deutscher Aussteller für Messeauftritte ausgegeben wurde.

Die Anzahl der von Verbandsmitgliedern realisierten Messestände stieg in dem Zeitraum von 53.907 in 2005 auf 55.797 in 2006. Für 2007 wird nach vorsichtiger Schätzung eine Steigerung auf 56.500 realisierte Projekte erwartet. Insgesamt umfassten die Präsentationen 5,45 Mio. m2 in 2005 sowie 5,64 Mio. m2 in 2006. Für 2007 rechnet man mit rund 5,8 Mio. m2. Hinzu kommen jedes Jahr knapp eine Mio. m2, die außerhalb von Messegeländen, beispielsweise bei Roadshows oder Hausmessen, durch FMA-Mitglieder realisiert werden. Dies zeigt eine fortschreitende Diversifizierung bei Messebau-Betrieben, fast ein Sechstel ihrer Dienstleistungen erbringen die Unternehmen inzwischen außerhalb von Messegeländen.

Internationalisierung

Deutlich erkennbar ist auch der Trend zur Internationalisierung bei einigen Messebau-Unternehmen: Diese FMA-Mitglieder erwirtschaften rund ein Viertel des Umsatzes mit ausländischen Auftraggebern, knapp 20 % werden mit Aufträgen im Ausland erzielt. Zum Vergleich: Vor fünf Jahren waren es 15,3 % des Umsatzes, die mit ausländischen Auftraggebern erzielt wurden bzw. 11,6 % des Umsatzes, die im Ausland erwirtschaftet wurden.

Messebau-Unternehmen im FMA ist es damit gelungen, ihre Kompetenzfelder zielgerichtet und systematisch auszubauen und so ein Stück unabhängiger vom Messewesen in Deutschland zu werden. So sind das leicht überdurchschnittliche Wachstum und der positive Blick auf die wirtschaftliche Situation zu erklären.

Immer mehr Einmalgeschäft

Eine negative Tendenz der letzten Jahre hat sich auch in 2006 fortgesetzt: Immer weniger Umsatz wird mit Stammkunden oder auf der Basis von Mehrjahresverträgen getätigt. Waren 2004 noch fast zwei Drittel der Umsätze eines Messebau-Unternehmens mit Stammkunden erwirtschaftet worden, so waren es 2005 nur noch ein Drittel und in 2006 nur noch ein Viertel. Ähnlich deutlich ist die mehrjährige Auftragsvergabe zurückgegangen: Von fast einem Viertel in 2004 auf spärliche 10 % in 2005 und 2006. Eine Situation, die sich aufgrund fehlender Sicherheit negativ auf die Auftragsplanung auswirkt und zu erhöhten Fertigungskosten führt.

Erwartungen für 2008

Die positive Stimmung des Jahres 2007 ist auch für das erste Halbjahr 2008 zu spüren: So erwarten die Mitglieder des FMA ein Umsatzsteigerung von rund 8%, diese wird sich voraussichtlich im 2. Halbjahr etwas abschwächen, da messeturnusbedingt weniger präsentationsintensive Veranstaltungen – wie beispielsweise eine IAA –  stattfinden werden. Die erhöhte Nachfrage an Standbau geht aber auch in 2008 nicht mit einer Entspannung beim Preisdruck einher, Auftraggeber haben sich an die günstigen Preise gewöhnt.

Award der ausgezeichneten Messeauftritte

ADAM 2007 war wieder eine Leistungsschau der Branche. 72 Einreichungen in fünf Kategorien führten zu 16 Preisträgen. Alle Projekte zeichneten sich durch eine beispielhafte Vernetzung von Architektur und Marketing aus, die zu einem Raumerlebnis der besonderen Art führten und Unternehmen und Marke erfolgreich bei der Zielgruppe verankerten. So konnte die Jury den Markenauftritt der Eternit AG beispielsweise wie folgt bewerten: Der Messeauftritt weist über die normalen Dimensionen eines Messestandes weit hinaus: das Produkt ist der Stand. Produktpräsentation erfährt so eine neue Bedeutung, tritt einerseits total zurück und ist doch allgegenwärtig als Grundstock für eine künstlerisch skulpturale Inszenierung des Materials. Vor diesem Hintergrund werden Themen wie Nachhaltigkeit und Kommunikation in den Vordergrund gestellt. So dienen beispielsweise Teile des Messeauftritts heute als Schulungsraum des Unternehmens. Die Corporate Identity findet sich in der Einladung genauso wieder wie in der Bekleidung der Mitarbeiter, dem Messestand selbst und natürlich in der Nacharbeit. Der Messeauftritt ist ein klares Vorbild für die selbstbewusste Markenkommunikation.

ADAM 2008

Nachhaltigkeit wird zum immer wichtigeren Thema bei Messeauftritten. Dabei ist Nachhaltigkeit nicht allein im Bereich des Ressourcen­einsatzes zu verstehen, sondern insbesondere als Marketing-Aspekt. Wie werden räumliche Konzepte, die für Messen erdacht wurden, in der Shopgestaltung, in Brandparks oder im Unternehmensgebäude adaptiert? Wie spielen 2-D und 3-D zusammen? Fragen, mit denen sich die neuen Kategorien „Nachhaltige Marken- und Messeauftritte“ und „Markenwelten“ beschäftigen werden. Im Sinne der Konsequenten Weiterentwicklung des Awards wird ADAM so zum Award der ausgezeichneten Marken- und Messeauftritte. Auf die Einreichungen sind wir alle jetzt schon gespannt, die Preisverleihung findet am 14. November 2008 in der Bochumer Jahrhunderthalle statt.  

26.05.2008 FAMAB - Gipfel der Kreativität

2010 findet im Chinesischen Shanghai die nächste große Weltausstellung statt. Unter dem Motto „Better city – better life“ werden sich rund 200 Länder und internationale Organisationen an der EXPO am Ufer des Huangpu-Flusses beteiligen. In der sechsmonatigen Laufzeit rechnen die Veranstalter mit rund 70 Mio. Besucher, von denen 95 % aus China stammen sollen. Damit wird die EXPO Shanghai zur größten ihrer Art.

Auch für Deutschland und das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie ist es die größte EXPO-Beteiligung aller Zeiten. Der Pavillon wird auf einem rund 6000 m² großen Gelände errichtet und hat eine Kapazität von täglich rund 50.000 Menschen. Bei einer Laufzeit von 184 Tagen kann er so neun Millionen Gäste empfangen. Das sind rund 14 % der erwarteten Gesamtbesucher.

Der Bundeswirtschaftsminister hat bereits im Juni 2006 die deutsche Beteiligung an der Weltausstellung verbindlich zugesagt. Das Konzept für den Deutschen Pavillon wurde dann in einer EU-weiten Ausschreibung ermittelt. Von den Bewerbern konnten sich 25 Agenturen und Büros qualifizieren, die aufgefordert wurden, ein Grobkonzept für die Beteiligung einzureichen.

In einer ersten Sitzung der Jury im September 2007 wurden sechs Entwürfe ausgewählt, die im Detail ausgearbeitet wurden. Die endgültige Entscheidung über das Konzept fällte die Auswahlkommission unter Leitung des Wirtschaftsministeriums im März 2008.

An fünf dieser sechs ausgewählten Entwürfe waren Mitglieder des FAMAB beteiligt. So schafften es die Konzepte an denen die FAMAB-Mitglieder –

Unternehmen, Agenturen und Büros:

  • Fairform (FMA)
  • facts + fiction (FME) / GTP (FDA)
  • Lippsmeier + Partner (FDA)
  • MAR (FDA)
  • Schmidhuber (FDA)/Nüssli (FMA)

beteiligt waren, auf die Liste der letzten Sechs.

Hiermit wird einmal mehr dokumentiert, wie hoch der Qualitätsstandard und die Kreativität der Mitglieder des Verbands für Direkte Wirtschaftskommunikation ist. Allen Ausschreibungsteilnehmern ist es gelungen, die kompetente Jury von Spezialisten aus den unterschiedlichen Bereichen zu überzeugen. Egal ob Architekten, Freizeitparkspezialisten, Messeprofis, Tourismusexperten oder Vertretern der Ministerien: Sie alle goutierten für die Grobkonzepte aus den Reihen des Verbands.

Doch es kann nur einen Gewinner geben, dem der FAMAB an dieser Stelle noch einmal gratuliert.

Gewonnen hat der Entwurf „Balancity“ der Bietergemeinschaft Milla + Partner, Schmidhuber + Kaindl und Nüssli Deutschland. Er zeigt eine Stadt in Balance zwischen Erneuerung und Bewahren, zwischen Innovation und Tradition zwischen Urbanität und Natur, zwischen Gemeinschaft und Individuum, zwischen Arbeit und Freizeit, zwischen Globalisierung und nationaler Identität.

20.06.2008 FAMAB startet Qualitätsoffensive

 

In diesem Sommer hat der FAMAB eine Qualitäts-offensive in der Direkten Wirtschaftskommunikation gestartet. Mit unterschiedlichen Maßnahmen und an aussgewählten Projekten zeigt der Branchenverband: „ Wir können alles - nur nicht billig“.

FME verabschiedet Qualitätskodex:

Immer neu Affären halten die Compliance Diskussion bei Unternehmen im gleichen Maße wie in der Öffentlichkeit im Gange. Schmiergelder, unerlaubte Überwachung, Vorteilsnahme um nur drei der jüngsten Beispiele zu nennen. Neben den großen Konzernen geraten dabei auch ihre Dienstleister wegen fehlender Transparenz in Misskredit.

Die FME-Mitglieder sorgen proaktiv für größtmögliche Transparenz: Im Rahmen ihrer Jahrestagung wurde der FME-Qualitätskodex mit überwältigender Mehrheit verabschiedet. Was genau sich hinter dem Qualitätskodex steht? -> Zum Qualitätskodex

 

FAMAB startet seine Sommerakademie

Erfolgreich startet die erste Sommerakademie des FAMAB. Rund 50 Mitarbeiter von Mitgliedsunternehmen nutzen das Angebot aus Weiterbildung und Erfahrungs­austausch.

Die auf die Branche zugeschnittenen Seminarthemen genauso wie der Raum für Kommunikation der Teilnehmer untereinander hat die Sommerakademie zu einem vollen Erfolg werden lassen. Denn die Reflexion der geboten Inhalte mit den anwesenden Kollegen führte nicht nur zu kurzweiligen Seminar-Sessions sondern schaffte auch den unmittelbaren Transfer in den Arbeitsalltag der Teilnehmer.

Das Seminar "Kreativ präsentieren - mit Kopf, Herz und Bauch" ist auf so großes Interesse gestoßen, dass es am 06. August wiederholt wird und am 07. August gibt es ein Aufbauseminar für die Absolventen der Sommerakademie.

 

FMA steht für Nachhaltigkeit

Das Thema „Nachhaltigkeit“ hat für Unternehmen die Öko-Ecke verlassen, in der es bis vor kurzem noch zu finden war. Auch für Branchen, die nicht auto­ma­tisch mit Ressourcenschonung in Verbindung gebracht werden, ist Nachhaltigkeit zu einem ernstzunehmenden Faktor geworden.

Wichtig ist in der „neuen“ Nachhaltigkeitsdebatte: Es geht nicht allein um ökologische Aspekte sondern vielmehr auch um ökonomische und ethische Fragestellungen.

 

Und so ist es nur logisch, dass die Mitglieder des Forum Messe und Ausstellung, die Erstellung eines Nachhaltigkeitsleitfandens im Messebau vorantreiben. Dieser dient in erster Linie als Arbeitsanleitung zur Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts. Doch der intensive Diskurs zu dem Thema wird zum Umdenken in den Messebau-Unternehmen, zur Weiterentwicklung von nachhaltiger Unternehmenskultur und zur Etablierung von nachhaltigen Prozessen führen.

 

 

EXPO Shanghai belegt: FAMAB steht für Qualität!

25 Agenturen und Büros qualifizierten, sich bei der europaweiten Ausschreibung für die Konzeption und Durchführung der Deutschen Beteiligung auf der EXPO 2010 in Shanghai. Von diesen 25 Unternehmen und Kooperationen wurden sechs ausgewählt, ein detailliertes Konzept zu erarbeiten.

An fünf dieser sechs ausgewählten Entwürfe waren Mitglieder des FAMAB beteiligt. So schafften es die Konzepte an denen die FAMAB-Mitglieder

·         facts + fiction (FME) / GTP (FDA)

·         Fairform (FMA)

·         Lippsmeier + Partner (FDA)

·         MAR (FDA)

·         Schmidhuber (FDA) / Nüssli (FMA)

beteiligt waren, auf die Liste der letzten Sechs. Gewonnen hat der Entwurf „Balancity“ der Bietergemeinschaft Milla + Partner, Schmidhuber + Kaindl und Nüssli Deutschland.

15.09.2008 Die Zielgruppe in Fokus und Kommunikation im Mittelpunkt.

Der FAMAB hat seine Veranstaltungen neu positioniert und bietet für Auftraggeber und Dienstleister die richtige Veran­stal­tung und beleuchtet das Thema der Direkten Wirtschaftskom­munikation in allen Facetten.

Die Verleihung von ADAM- und EVA zeigt die Benchmarks eine Jahres, FAMAB DialogMittelstand als neues Format richtet sich an Mittelstän­dische Unternehmen und bietet praktische Hilfestellung beim Einsatz der Direkten Wirtschaftskommunikation, die Etablierung der SommerAkademie biete gezielte Fortbildung für Branchen­insider, die Neuauflage des BusinessForum Direkte Wirtschafts­kommu­nikation richtet sich an die Profis auf Auftraggeber wie Auftragnehmerseite. Im Rahmen seiner Qualtiätsoffensive hat der FAMAB seine Veranstaltungs­formate überarbeitet und zielgruppen­spezifisch angepasst. So gelingt es, das Thema der Direkten Wirtschaftskommunikation deutlich zu machen und Markt­segment ein klares Profil nach innen und außen zu geben.

Bisher lud der FAMAB einmal im Jahr zum Branchenevent der Direkten Wirtschaftskommunikation. Mit Deutschem Eventtag, Business Forum, ADAM- und EVA-Verleihung gab es ein Angebot, dass sich an alle gerichtet hat, die sich mit Messen und Events, mit Live-Kommunikation und dreidimensionaler Inszenierung beschäftigen – egal ob auf Auftraggeber- oder Auftragnehmerseite.

Dies hat sich seit dem Sommer 2008 verändert. Unterschiedliche Veranstaltungsreihen für differenzierte Zielgruppen heißt die konkrete Maßnahme, deren Ziel es ist Branchen-Newcomern genauso wie „alten Hasen“ das passende Angebot zu unterbreiten – egal ob Kunde oder Dienstleister. Denn der FAMAB sieht es als seine Aufgabe an, durch die unterschiedlichen Veranstaltungsformate die direkte Zielgruppenansprache als zentrales Instrument erfolgreicher Wirtschaftskommunikation in Szene zu setzen.

Direkte Wirtschaftskommunikation ist eine komplexe  Disziplin, die ihre Stärke im Zusammenspiel vieler spezialisierter Einzelleistungen entfaltet Um die ganzheitliche Dimension der Direkten Wirtschaftskommunikation deutlich zu machen, unterstützt der FAMAB durch Weiterbildungsangebote, Kongresse, Workshops und Seminare alle Marktpartner. Auftakt für die Veränderung war die Etablierung der SommerAkademie im Juni 2008. Diese Weiterbildung richtet sich an Mitarbeiter bei Agenturen und Dienstleistern, die in der Direkten Wirtschaftskommunikation zuhause sind. Die auf die Branche zugeschnittenen Inhalte genauso wie der Raum für Kommunikation der Teilnehmer untereinander, hat zu einer erfolgreichen Premiere beigetragen. Denn die Reflexion der geboten Themen mit den anwesenden Kollegen führte nicht nur zu kurzweiligen Seminar-Sessions sondern schaffte auch den unmittelbaren Transfer in den Arbeitsalltag der Teilnehmer und erhöhte so die praktische Relevanz.

Nächstes Glanzlicht wird die ADAM- und EVA-Verleihung, die jährliche Leistungsschau der Event- und Messe-Profis, die in diesem Jahr noch stärker auf die Bedürfnisse der Branche ausgerichtet ist und als Abschluss die Höhepunkte des Jahres feiert. Sie findet in neuem Format am 14. November in der Bochumer Jahrhunderthalle statt.

FAMAB Dialog Mittelstand, richtet sich in einer lockeren Abfolge von Veranstaltungen, Vorträgen und Workshops an die Zielgruppe der mittelständischen Unternehmen, die über das Marketing-Instrumentarium der Direkten Wirtschaftskommunikation aufgrund seiner Komplexität besonders hohen Informationsbedarf haben.

Das FAMAB BusinessForum vermittelt verstärkt Inhalte und Erfolgsfaktoren im Bereich der Direkten Wirtschaftskommunikation und wendet sich schwerpunktmäßig an die Macher der Kommunikationsbranche und die Entscheider in Marketing und Vertrieb auf Kundenseite. Es wird im Rahmen des 2. Deutschen Live-Marketing-Tages auf der World of Events am 21. Januar 2009 stattfinden.

Mit Analysen und Strategien, mit Weiterbildungsangeboten und Öffentlichkeitsarbeit, mit Kongressen und Seminaren bringt der Verband die Themen seiner Mitglieder gezielt nach vorn und trägt damit zur Transparenz im Markt, zu Standards bei der Auftragsvergabe, zu Fairness in der Zusammenarbeit und nicht zu letzt zur Steigerung der Qualität bei.

30.09.2008 FAMAB prognostiziert Preissteigerungen und längere Lieferfristen bei Messeauftritten in 2009

 

So das Ergebnis einer internen Umfrage, die sich an rund 200 Messebau-Unternehmen und Zulieferer richtete. Erwartet werden von den Brancheninsidern Kostensteigerungen zwischen acht und 15 Prozent. Im Mittel ergibt sich eine Teuerung um rund zehn Prozent. Grund hierfür sind die anziehenden Preise für Erdöl und Energie, die bei den knappen Margen, die in der Branche üblich sind, nicht mehr abgefangen werden können. Gleichzeitig beschert eine Rohstoffknappheit insbesondere bei Metallen längere Lieferfristen.

Erölderivate, wie sie in einer Reihe von Produkten die im Messebau eingesetzt werden, Verwendung finden, sind in den letzten zwölf Monaten um rund 30 % im Preis gestiegen. Betroffen sind hiervon beispielsweise Folien, Plattenbeschichtungen und Bodenbeläge. Zulieferanten garantieren im Augenblick eine Kostensicherheit von maximal drei Monaten. Hinzu kommen dann noch steigende Energie- und Transportkosten die die Fertigung und die Logistik weiter verteuern und die Messebau-Unternehmen dazu zwingen, ihre Kostensteigerung an die Aussteller weiterzugeben.

Der FAMAB-Vorsitzende Claus Holtmann ist sich sicher, dass eine Preissteigerung im Messebau in 2009 nicht zu verhindern ist. Dies gilt im gleichen Maße in anderen Bereichen der Direkten Wirtschaftskommunikation. Deshalb rät er Ausstellern, die den Anstieg der Preisspirale verlangsamen wollen: „Langfristige Verträge und mehrfacher Einsatz von Messeständen ermöglichen es, dass rohstoffintensive Materialien mehrfach eingesetzt werden und so die Kosten für diese Produkte auf die Häufigkeit Ihrer Nutzung verteilt werden können. Eine Option, die bei kurzfristiger Auftragsvergabe nicht möglich ist.“ Aber auch Unternehmen, die langfristig mit Ihren Messebau-Partnern zusammen arbeiten, werden im nächsten Jahr mit Preissteigerungen rechnen müssen.

Für sie ist es aber sicher, dass Sie einen Messestand erhalten, der ihren Erwartungen entspricht.

Denn neben den erheblichen Preissteigerungen kommt es derzeit auch zur Verknappung von wichtigen Grundstoffen wie Stahl und Aluminium. „Aussteller, die noch kurzfristig einen Messestand benötigen, werden bei später Auftragsvergabe in die Röhre schauen“, weiß FAMAB Geschäftsführerin Elfie Adler, „denn Lieferfristen von drei Monaten und mehr machen es Messebau-Unternehmen unmöglich bei kurzfristiger Beauftragung das nötige Material für einen professionellen Auftritt des Ausstellers zu beschaffen“.

Die FAMAB-Qualitätsoffensive, zu der auch das Thema „Nachhaltige Messeauftritte“ zählt, gibt Auftraggebern eine Reihe von Anregungen, wie ein sinnvolles Zusammenspiel von Ökonomie und Ökologie funktioniert. Und nicht nur die beiden „Ökos“ finden Beachtung, mit nachhaltigen Messeauftritten sichern Aussteller auch ihren langfristigen, kommunikativ nachhaltigen Messeerfolg.

Anregungen hierzu liefert der FMA-Nachhaltigkeitsleitfaden, der in Kürze in der FAMAB-Geschäftsstelle zu beziehen ist.

10.10.2008 FAMAB BusinessForum Direkte Wirtschaftskommunikation

Der FAMAB, Verband Direkte Wirtschaftskommunikation e.V., startet mit dem FME, Forum Marketing-Eventagenturen, im Rahmen des 2. Deutscher Live-Marketing-Tages, die zweite Auflage des BusinessForum Direkte Wirtschaftskommunikation. Stattfinden wird der Kongress im Rahmen der World of Events vom 21. bis 22 Januar 2009 in den Rhein-Main-Hallen Wiesbaden.

Der Schwerpunkt des FAMAB BusinessForum liegt auf praxisnahen Themen und preisgekrönten Projekten. Unter dem Titel „Marketplace of Innovations“ wird Ilona Geimer, Head of Corporate Events BASF SE, über erfolgreiche Unternehmenskommunikation mit Events sprechen. BASF wurde für sein Projekt „Pack it“ 2007 mit einem EVA in Gold ausgezeichnet.

Judith Frenz, Leiterin der Stabsstelle Veranstaltungen des Westfälisch-Lippischen Sparkassen- und Giroverbandes referiert über die Erfolgsfaktoren des Deutschen Sparkassentages 2007, der gleich mit 3 Awards ausgezeichnet wurde.

Über den „Event-Markt im Umbruch“ spricht Professor Dr. Hans Rück von der Fachhochschule Worms, der den Pitch-Wahn und seine Gründe untersucht, und analysiert, wie Unternehmen und Agenturen darauf reagieren.

Damit setzt das BusinessForum gleich zu beginn des Jahres einen Höhepunkt in der Direkten Wirtschaftskommunikation und integriert sich Harmonisch in die Schwerpunktthemen des Deutschen Live-Marketing-Tages. Seine inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf den Themen Event-Kommunikation, Messe-Marketing, multimediale Inszenierungen und integrierte Direkt-Kommunikations-Maßnahmen.

Das BusinessForum Direkte Wirtschaftskommunikation ist Bestandteil der veränderten Veranstaltungsformate, mit dem der Verband seit Sommer 2008 auftritt. Erste Erfolge konnte der FAMAB mit dem auf einzelne Zielgruppen ausgerichteten Konzepts bereits bei Branchenmessen, der Sommerakademie und der Veranstaltungsreihe MEiM – „Mehr Erfolg im Mittelstand“ erzielen.

Die Bestandteilde der FAMAB-Veranstaltungsreihe sind:

·         Die ADAM- und EVA-Verleihung, die jährliche Leistungsschau der Event- und Messe-Profis, die in Zukunft noch stärker auf die Bedürfnisse der Branche ausgerichtet und als Höhepunkt des Jahres gefeiert wird.

·         Die FAMAB SommerAkademie, die im letzten Sommer erfolgreich gestartet ist und sich mit Aus- und Weiterbildungsangeboten an die Mitarbeiter und den Nachwuchs aus dem Bereich der Direkten Wirtschaftskommunikation richtet.

·         FAMAB goesMittelstand, eine lockere Abfolge von Veranstaltungen, Vorträgen und Workshops die sich an die Zielgruppe der mittelständischen Unternehmen, die dem Marketing-Instrumentarium der Direkten Wirtschaftskommunikation aufgrund seiner Komplexität skeptisch gegenüber stehen.

·         Das FAMAB BusinessForum, verstärkt Inhalte und Erfolgsfaktoren im Bereich der Direkten Wirtschaftskommunikation vermittelt und sich schwerpunktmäßig an die Macher der Kommunikationsbranche und die Entscheider in Marketing und Vertrieb auf Kundenseite richtet.

Die Einbindung in den Deutschen Live-Marketing-Tag macht darüber hinaus den Stellenwert der Direkten Wirtschaftskommunikation im Rahmen der klassischen Marketing-Kommunikation deutlich.

„Insgesamt ein umfangreiches Programm“, so Elfie Adler, Geschäftsführerin des FAMAB, „das die Leistungspalette unserer Mitglieder widerspiegelt und die Bedeutung der Direkten Wirtschaftskommunikation als dynamisch wachsendes Segment in der Kommunikationsbranche deutlich macht“.

Das BusinessForum Direkte Wirtschaftskommunikation ist integraler Bestandteil des 2. Live-Marketing-Tages der im Rahmen der World of Events am 21. und 22. Januar 2009 stattfindet. Weitere Teile der Veranstaltung sind der ILM LiveMarketingKongress und das ILM Kolloquium. Der Kongress wird die Themen strategische und emotionalen Erfolgsfaktoren des Live-Marketing sowie deren Einbindung in die Kommunikationsstrategien der Unternehmen in den Mittelpunkt stellen; das Kolloquium widmet sich von der Markenpflege über die Marken-Kommunikation bis hin zu den Themen Sponsoring und Sonderwerbeformen, sowie Aus- und Weiterbildung. Hier werden interessante Beiträge angeboten, die das Programm ergänzen und das Thema Live-Marketing abrunden.
15.11.2008 Glück auf ADAM und EVA

„Wir sind ein wenig stolz, denn die Verleihung von ADAM- und EVA, war, da sind wir uns alle sicher, ein Branchen-Highlight“ bestätigt FAMAB-Vorsitzender Claus Holtmann. Über 1100 Gäste feierten am Freitagabend die 38 stolzen und glücklichen Preisträger, die zuvor in einer kurzweiligen informativen, würdigen und gar nicht trockenen Awardshow ausgezeichnet wurden. Charmant und professionell führte das Moderatorenduo Alexandra Tapprogge und Thomas Sauermann durch die Veranstaltung. Sie verfehlten das ehrgeizige Ziel, die Preise innerhalb von 135 Minuten zu verleihen, nur knapp.

Nach 142 Minuten hieß es um 21.41 Uhr: Let’s Party. Nach der Preisverleihung staunten die Besucher nicht schlecht: Viele Heinzelmännchen hatten die Halle in eine edle Loungeatmosphäre getaucht. Die Mitglieder der LECA zeigten auch in diesem Jahr, was Event Catering auf höchstem Niveau ist. Szenario und bog-art machten es im Anschluss schwer, die Füße ruhig zu halten.

Elf Haupt- und 19 Sponsoren machten es möglich, die außergewöhnliche Location der Jahrhunderthalle mit ihren rund 5.000 m² in eine einzigartige Atmosphäre zu tauchen. Acht Medienpartner haben uns unterstützt die richtige Zielgruppe zu erreichen. 40 Unternehmen zeigten in der begleitenden Fachausstellung Produkte und Leistungen für Messen und Events.

Mit der Jahrhunderthalle fand die Veranstaltung in einem geschichtsträchtiges Gebäude statt, dass uns beweist, die Eventbranche ist doch gar nicht mehr so jung:

Im Jahr 1901 errichtete der Bochumer Verein für Bergbau und Gussstahlfabrikation dieses Gebäude anlässlich der Kunst- und Industrieausstellung 1902 in Düsseldorf, wo diese Stahlkonstruktion einen nicht unerheblichen Beitrag zum Erfolg des Cultural-Events leistete. Bereits 1903 erfolgte der geplante Umzug der Markeninszenierung des Bochumer Vereins an den heutigen Ort, wo das temporär errichtete Gebäude nachhaltig genutzt zur Kraftzentrale wurde.

Vor über 100 Jahren wurden diese Räume zur dreidimensionalen, emotionsgeladenen, direkten und erlebbaren Markeninszenierung genutzt. Am 14. November wurden in diesen Gemäuern die Branchenawards ADAM und EVA verliehen. Zwei Awards, die die Highlights der dreidimensionalen, emotionsgeladenen, direkten und erlebbaren Markeninszenierung eines Messe- und Eventjahres prämieren.

Konzipiert und organisiert wurde die Veranstaltung in diesem Jahr vom FME-Mitglied stöcker&friends aus Wiesbaden.

 

18.11.2008 FAMAB-Jahreshauptversammlung 2008

Wohin geht die FAMAB-Reise? Welchen nutzen bietet der Leitfaden zur Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts? Was passiert in Zukunft in Sachen Qualitätskodex? Was sind die nächsten Schritte des FAMAB in Sachen Aus- und Weiterbildung? Welche Internationalen Aktivitäten stehen auf der FAMAB-Agenda 2009? Fragestellungen die nicht nur für Mitglieder des FAMAB von Interesse sind. In einer kurzweilig von Stefan Rössle moderierten Talkrunde gaben die Fachvorstandsmitglieder Peter Texter (FME) Anthony de Taranto (FDA), Hans C. Pakleppa (FLP) Farroch Radjeh (LECA) sowie Bruno Meißner und Axel von Hagen Auskunft über die zukünftigen Projekte des Verbands.

So wird der Qualitätskodex von den Mitgliedern des FME erdacht auf die übrigen Foren adaptiert, gleiches gilt für den FMA-Nachhaltigkeistleitfaden. In der Aus- und Weiterbildung soll bereits im nächsten Jahr ein Gütesiegel etabliert werden, die Sommerakademie geht in ihre zweite Runde. Und bei der Exhibitor Show in Las Vegas werden im März 2009 15 Unternehmen unter dem Made-in-Germany-Logo ausstellen.

Wahlen

Für die Zukunft des Verbands stehen nicht nur Themen sondern auch Personen und Unternehmen. So wurden in diesem Jahr zwei Fachvorstandsmitglieder in ihrem Amt bestätigt und ein weiteres neu gewählt. Bestätigt wurden Sabine Türke und Bruno Meißner, neu gewählt wurde Axel von Hagen. Er tritt die Nachfolge von Linda Barozzi an, die dem Messebau den Rücken kehrt und sich zukünftig der Malerei widmen will. Alle drei Vertreter sind Fachvorstand des FMA.

Dank ging in diesem Jahr an zwei „alte“ Mitarbeiterinnen des FAMAB: Nicole Yesilyurt und Uta Goretzky sind inzwischen seit 15 Jahren für den Verband aktiv.

Offiziell begrüßten wurden die neuen Mitglieder in Reihen des FAMAB:

  • D4 Projekt GmbH, Berlin
  • Blickfang Messebau GmbH, Köln
  • Burkhardt Leitner Constructiv GmbH & Co. KG, Stuttgart
  • Event Rent GmbH, Bocholt
  • formkontor Architektur für Messen und Events, Hilden
  • Image Construction Messe und Eventbau GmbH, Erkelenz
  • Joke Event AG, Bremen
  • Neptunus GmbH, Düsseldorf
  • Pader Messebau GmbH, Paderborn
  • H. Troschke GmbH & Co. KG, Mörfelden-Walldorf
  • WSV Messebau GmbH, Langenzenn
Und die Reise? Die geht 2010 zur Expo nach Shanghai.

 

10.12.2008 FAMAB startet Jobbörse für die Direkte Wirtschaftskommunikation

Selbst in wirtschaftlich rauen Zeiten werden sie gesucht: Einsteiger und Profis für Messe und Event. Deshalb hat der FAMAB sein Internetangebot um eine Jobbörse erweitert.

Dabei bieten sich zwei Möglichkeiten, den geeigneten Kandidaten bzw. den passenden Job zu finden: Stellen Sie Ihr Angebot in das auf die Branche zugeschnittene Jobportal ein oder suchen Sie im bestehenden Angebot von Jobs und Bewerbern. Die Menüführung nach Tätigkeitsbereichen und Positionen ermöglicht, passgenaue Filter zu setzen und so schnell und einfach den richtigen Job oder Mitarbeiter zu finden.

Stellengesuche können in der Online-Plattform kostenfrei eingestellt werden, lediglich eine Registrierung ist notwendig, damit nur ernsthafte Angebote den Weg auf die Seite finden. Unternehmen müssen für ihr Inserat einen geringen Obolus zahlen.

Weitere Infos finden Interessierte unter www.famab.de/jobs.

 

Pressekontakt

Uta Goretzky
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
phone:    +49 05242 9454-14
email:        Uta.Goretzky@famab.de

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Der FAMAB Report ist eine jährliche Publikation des Verbandes. Er steht auch als Insertionsmedium zur Verfügung.