Ausgewählte Pressemeldungen aus 2007

05.01.2007 FAMAB-Report ist erschienen

Viel Aktuelles, Schwerpunktthemen Begegnungskultur und Direkte Wirtschaftskommunikation, alle ADAM- und EVA-Preisträger 2006.

Der FAMAB-Report ist erschienen. Er gibt Interessierten aus allen Bereichen der Direkten Wirtschaftskommunikation, insbesondere der Messe- und Eventbranche in diesem Jahr noch mehr Hintergrundinformationen und Einblicke in die Entwicklung der Live-Kommunikation.

Aus dem Inhalt:

Der FAMAB nutzte das Jahr 2007 um sich eine neue Unterzeile zu geben: Verband Direkte Wirtschaftskommunikation. Einher ging diese Veränderung mit der klareren Positionierung der Foren FMA (Forum Messe und Ausstellung, vormals FAMAB Exhibition) FME (Forum Marketing-Eventagenturen), FDA (Forum Design und Architektur) und LECA (Leading Event Caterer Association) sowie der Neugründung des FLP (Forum Leistungspartner). Hintergründe und Inhalte finden Interessierte in einer ausführlichen Darstellung.

Weiterer Schwerpunkt ist das Thema Begegnungskultur, oder anders gesagt: wie gehe ich mit meiner Zielgruppe erfolgreich um? Mit diesem Thema beschäftigte sich ausführlich auch der 8. Deutsche Eventtag am 01. Dezember 2006 in Düsseldorf.  

Natürlich gehören Branchendaten und die wirtschaftliche Entwicklung zum Inhalt des Reports genauso wie die Dokumentation Preisträger von ADAM und EVA – für nicht Insider „Award der ausgezeichneten Messeauftritte“ und „Event Award“. 

Wer immer einen gleichzeitig aktuellen und vielseitigen, einen fundierten wie kurzweiligen Einblick oder Überblick in die Welt der Messe- und Eventbranche haben will: Im FAMAB-Report 2006/2007 findet er ihn. Er kann kostenfrei in der FAMAB-Geschäftsstelle bestellt werden. Eine E-Mail an info@famab.de genügt.
22.02.2007 Zur Entwicklung der Direkten Wirtschaftskommunikation

Der FAMAB ist mit der neuen Unterzeile Verband Direkte Wirtschaftskommunikation in das Jahr 2007 gestartet. Doch was ist Direkte Wirtschaftskommunikation und vor allem welche Erwartungen stellt der Verband an die Entwicklung dieses Kommunikations-Tools? Eine Einschätzung vom FAMAB-Vorsitzenden Claus Holtmann.

Die Direkte Wirtschaftskommunikation verstehen wir als zielgerichtete, direkte und persönliche Ansprache von Zielgruppen und in dieser Form wird Sie sich in 2007 weiter behaupten können, so unsere Erwartung. Dabei gilt für alle Maßnahmen der Live-Kommunikation: Nicht L’art pour l’art sondern die Einbindung in den Marketing-Kanon. Dies gilt im gleichen Maße für Aussteller wie für Unternehmen, die auf Marketing-Events setzen.

Das Direkte Wirtschaftskommunikation Zukunft hat, belegen allein diese Zahlen: Im Jahr 2005 gaben in Deutschland Unternehmen 10,3 Mrd. Euro für Maßnahmen der Live-Kommunikation aus – Tendenz steigend. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Direktmarketing 2006 der Deutschen Post AG. Zum Vergleich: Für Werbung gaben die Unternehmen im gleichen Zeitraum rund 30 Mrd. Euro aus. Anders betrachtet: schrumpfenden Werbebudgets stehen steigende Ausgaben für die direkte Wirtschaftskommunikation gegenüber. Dieser Wandel hat Gründe:

War ein Messeauftritt in der Vergangenheit vielfach von Design und (Messe-)Architektur geprägt, so geben heute die Marketing-Strategie und das Kommunikations-Konzept den Ton an, bestimmen über Teilnahme an einer Messe, die Höhe des Etats und die Form der Präsentation. Die Frage nach Kosten und Nutzen wird lauter und die Antworten verlangen Präzision in der Zieldefinition und der Analyse aller Maßnahmen.

Seit die Event-Euphorie vorbei ist, wird auch hier zunehmend nach Zielen und Ergebnissen gefragt, nach Aufwand und Ertrag. Nicht höher, schneller, weiter, lauter ist die Devise, sondern welchen Part spiele ich mit meiner Event-Strategie im Konzert aller Marketing-Maßnahmen, welches sind die Stärken eines Eventeinsatzes und wie gewinne ich den größten Nutzen daraus?

Planvolles vorgehen und die Vernetzung von Maßnahmen sehen wir im FAMAB als die großen Chancen für 2007. Der anspringende Konsummotor, das zu erwartende Wirtschaftswachstum wird weitere Entspannung bei der Vergabe von Marketing-Budgets bringen. Das Gewicht, das die Direkte Wirtschaftskommunikation im Marketing-Mix einnimmt, wird kontinuierlich wachsen, mit einem mehr an Budget ist dies leichter.

Denn bei allen dauerhaften Geschäftsbeziehungen brauchen Menschen Partner, denen Sie vertrauen können. Und auch in Vertrauenskrisen werden der richtige Ort und das richtige Umfeld benötigt, die zusammen einen Vertrauensaufbau unterstützen. Räume, die es ermöglichen, die Kultur eines Unternehmens kennen zu lernen, zu erleben. Wirklich verkaufen kann man nur noch indem Menschen Marketing am eigenen Leib erfahren. Nicht nur die Botschaft, sondern auch die Wege zum Konsumenten entscheiden in Zukunft über Effizienz. Der Weg zum Verbraucher geht heute weniger über das Produkt und dessen (vermeintlichen) Vorteile. Es geht viel mehr über die Darstellung des Unternehmens als Ganzes, seiner Werte und der Menschen, die sie verkörpern. Das heißt: Das Image des Unternehmens ist wichtiger als das seiner Produkte. Der emotionale Mehrwert rückt in den Vordergrund.

Messen und Marketing-Events machen das Unternehmen mit seinen Marken zu einem unmittelbaren Erlebnis. Außerdem sind sie „Therapie gegen digitales Grauen“. Je mehr Kommunikation via Internet und E-Mails läuft, desto größer wird die Sehnsucht der Menschen nach Begegnungen. Begegnungskommunikation kann mit elektronischen Medien und auch mit klassischer Werbung nicht funktionieren.

Im b2b-Bereich sind Messen das wichtigste Marketing-Instrument, so der AUMA-Messetrend 2006, Marketing-Events rangieren bei dieser Befragung auf Rang sechs, vor Werbung in Zeitungen, der Wirtschaftspresse oder dem Verkauf/Vertrieb übers Internet. Diese positive Haltung der Unternehmen gegenüber der direkten Wirtschaftskommunikation gilt es mit validen Daten noch weiter zu belegen, hierin sehen wir eine der Herausforderungen für 2007. Die Mitglieder des FAMAB, insbesondere die Spezialisten des FME (Forum Marketing-Eventagenturen), FMA (Forum Messe und Ausstellung) und FDA (Forum Design und Architektur) arbeiten gemeinsam mit Ihren Kunden an ausgefeilten Präsentationskonzepten genauso wie an dem Beleg für den Nutzen einzelner Maßnahmen.

06.03.2007 Event 3 - und der FAMAB ist dabei

Der FAMAB, Verband Direkte Wirschaftskommunikation, das Netzwerk der Spezialisten in der Live-Kommunikation unterstützt die im Rahmen der ShowTech in diesem Jahr erstmals stattfindende Plattform für Eventdienstleister Event 3.

Im Rahmen einer eigenen Präsentation stellt der Verband sich und seine Mitglieder, die Profis aus den Bereichen Messe-Architektur, Marketing-Events, Messebau und Event-Catering vor. Weiter hat der FAMAB EVA im Gepäck. EVA steht für Event Award, der führende Preis in Deutschland für Live-Kommunikation. Gezeigt werden im Rahmen der Messe die prämierten Projekte 2006. Die Präsentation der Preisträger bietet Interessierten einen Fundus von erfolgreichen Praxisbeispielen.

Und auch beim Event 3-Kongress ist der FAMAB präsent. Am Mittwoch, 20.06.07 organisiert und moderiert er gemeinsam mit der Fachzeitschrift EventPartner das Programm. Eventhighlights sind auch hier fester Bestandteil.

23.05.2007 Die wirtschaftliche Entwicklung in der Direkten Wirtschaftskommunikation

Der FAMAB ist mit der neuen Unterzeile Verband Direkte Wirtschaftskommunikation in das Jahr 2007 gestartet. Doch was ist Direkte Wirtschaftskommunikation und vor allem welche Erwartungen stellt der Verband an die Entwicklung dieses Kommunikations-Tools? Eine Einschätzung von Elfie Adler.

Die Direkte Wirtschaftskommunikation verstehen wir als zielgerichtete, direkte und persönliche Ansprache von Zielgruppen und in dieser Form wird Sie sich in 2007 weiter behaupten können, so unsere Erwartung. Dabei gilt für alle Maßnahmen der Live-Kommunikation: Nicht L’art pour l’art sondern die Einbindung in den Marketing-Kanon. Dies gilt im gleichen Maße für Aussteller wie für Unternehmen, die auf Marketing-Events setzen.

Das Direkte Wirtschaftskommunikation Zukunft hat, belegen allein diese Zahlen: Im Jahr 2005 gaben in Deutschland Unternehmen 10,3 Mrd. Euro für Maßnahmen der Live-Kommunikation aus – Tendenz steigend. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie Direktmarketing 2006 der Deutschen Post AG. Zum Vergleich: Für Werbung gaben die Unternehmen im gleichen Zeitraum rund 30 Mrd. Euro aus. Anders betrachtet: schrumpfenden Werbebudgets stehen steigende Ausgaben für die direkte Wirtschaftskommunikation gegenüber. Dieser Wandel hat Gründe:

War ein Messeauftritt in der Vergangenheit vielfach von Design und (Messe-)Architektur geprägt, so geben heute die Marketing-Strategie und das Kommunikations-Konzept den Ton an, bestimmen über Teilnahme an einer Messe, die Höhe des Etats und die Form der Präsentation. Die Frage nach Kosten und Nutzen wird lauter und die Antworten verlangen Präzision in der Zieldefinition und der Analyse aller Maßnahmen.

Seit die Event-Euphorie vorbei ist, wird auch hier zunehmend nach Zielen und Ergebnissen gefragt, nach Aufwand und Ertrag. Nicht höher, schneller, weiter, lauter ist die Devise, sondern welchen Part spiele ich mit meiner Event-Strategie im Konzert aller Marketing-Maßnahmen, welches sind die Stärken eines Eventeinsatzes und wie gewinne ich den größten Nutzen daraus?

Planvolles vorgehen und die Vernetzung von Maßnahmen sehen wir im FAMAB als die großen Chancen für 2007. Der anspringende Konsummotor, das zu erwartende Wirtschaftswachstum wird weitere Entspannung bei der Vergabe von Marketing-Budgets bringen. Das Gewicht, das die Direkte Wirtschaftskommunikation im Marketing-Mix einnimmt, wird kontinuierlich wachsen, mit einem mehr an Budget ist dies leichter.

Denn bei allen dauerhaften Geschäftsbeziehungen brauchen Menschen Partner, denen Sie vertrauen können. Und auch in Vertrauenskrisen werden der richtige Ort und das richtige Umfeld benötigt, die zusammen einen Vertrauensaufbau unterstützen. Räume, die es ermöglichen, die Kultur eines Unternehmens kennen zu lernen, zu erleben. Wirklich verkaufen kann man nur noch indem Menschen Marketing am eigenen Leib erfahren. Nicht nur die Botschaft, sondern auch die Wege zum Konsumenten entscheiden in Zukunft über Effizienz. Der Weg zum Verbraucher geht heute weniger über das Produkt und dessen (vermeintlichen) Vorteile. Es geht viel mehr über die Darstellung des Unternehmens als Ganzes, seiner Werte und der Menschen, die sie verkörpern. Das heißt: Das Image des Unternehmens ist wichtiger als das seiner Produkte. Der emotionale Mehrwert rückt in den Vordergrund.

Messen und Marketing-Events machen das Unternehmen mit seinen Marken zu einem unmittelbaren Erlebnis. Außerdem sind sie „Therapie gegen digitales Grauen“. Je mehr Kommunikation via Internet und E-Mails läuft, desto größer wird die Sehnsucht der Menschen nach Begegnungen. Begegnungskommunikation kann mit elektronischen Medien und auch mit klassischer Werbung nicht funktionieren.

Im b2b-Bereich sind Messen das wichtigste Marketing-Instrument, so der AUMA-Messetrend 2006, Marketing-Events rangieren bei dieser Befragung auf Rang sechs, vor Werbung in Zeitungen, der Wirtschaftspresse oder dem Verkauf/Vertrieb übers Internet. Diese positive Haltung der Unternehmen gegenüber der direkten Wirtschaftskommunikation gilt es mit validen Daten noch weiter zu belegen, hierin sehen wir eine der Herausforderungen für 2007. Die Mitglieder des FAMAB, insbesondere die Spezialisten des FME (Forum Marketing-Eventagenturen), FMA (Forum Messe und Ausstellung) und FDA (Forum Design und Architektur) arbeiten gemeinsam mit Ihren Kunden an ausgefeilten Präsentationskonzepten genauso wie an dem Beleg für den Nutzen einzelner Maßnahmen.

05.06.07 Positive Branchenaussichten

Ist das hier ein Reisebüro? Viele Menschen fragen sich, was hinter den Scheiben in der Berliner Straße 26 wohl geschieht, denn einem typischen Ladengeschäft entspricht die Auslage nicht.

Recht einfach ist des Rätsels Lösung: In den Räumen neben dem alten Amtsgericht residiert der FAMAB, Verband Direkte Wirtschaftskommunikation e.V. mit seiner angeschlossenen Einkaufskooperation ESG. Direkte Wirtschaftskommunikation sind alle Marketing-Maßnahmen, die auf einer persönlichen, emotionalisierenden Basis ablaufen, beispielsweise Messebeteiligungen und Marketing-Events. Wenn also Mercedes Benz seine neuen Autos in einer völlig verwandelten Frankfurter Festhalle präsentiert, dann sind es Mitglieder des FAMAB die dafür sorgen. Ähnlich ist es, wenn Porsche seine neuen Fahrzeuge seinen Händlern in aufwändigen Shows auf Mallorca und Ibiza vorstellt.  

Und diese Branche hat Zukunft genauso wie Geschichte: Deutschland ist der Messeplatz Nr. 1 in der Welt, rund zwei Drittel der wichtigsten Veranstaltungen in einem Jahr finden auf einem der zehn großen Deutschen Messeplätze statt. Hier überbauen die Mitglieder des FAMAB jährlich rund 5,5 Mio. Quadratmeter, dies entspricht rund 750 Fußballplätzen. Dabei generieren sie einen Umsatz von rund 1,75 Mrd. Euro. Das ein Bundesverband mit einem solchen wirtschaftlichen Potenzial in Rheda-Wiedenbrück zuhause ist, ist ganz simpel erklärt: Als der FAMAB 1981 nach Ostwestfalen zog, war die damalige Geschäftsführerin des rund 60 Mitglieder umfassenden Verbandes gerade in den Mutterschutz gegangen und ganz im Sinne der Familienfreundlichkeit von Arbeitgebern, zog der Verband mit. Heute ist geborene Rhedaranerin Elfie Adler weiter Geschäftsführerin des FAMAB, der von der One-Woman-Show inzwischen zu einer Geschäftsstelle mit acht Mitarbeitern angewachsen ist. Weitere vier Mitarbeiter beschäftigt die 1991 von 27 FAMAB-Mitgliedern gegründete Einkaufskooperation ESG. Und während andere Einkaufsverbünde über Mitgliederschwund und Umsatzeinbrüche klagen, geht es der ESG blendend. „Im vergangenen Jahr konnten wir unseren Umsatz von 24,5 Mio. € auf 27,5 Mio. € steigern“, weiß das Team um Elfie Adler zu berichten. Über die ESG beziehen viele Messbau-Unternehmen und Marketing-Eventagenturen die Produkte und Leistungen, die sie benötigen, um gute, zuverlässige, innovative und pünktliche Arbeit zu leisten. Bürgermeister Bernd Jostkleigrewe, den es genauso wie viele Menschen in Rheda interessierte, was hinter den Fassaden in der Berliner Straße passiert, zeigte sich beim Firmenbesuch beeindruckt, was die umtriebige Frau mit ihrem Team von 12 Mitarbeitern so alles auf die Beine stellt.

Auch die Nachwuchspflege ist für den Verband ein wichtiges Thema. So war der FAMAB beispielsweise beteiligt am Entstehen der Ausbildungsberufe „Veranstaltungskaufmann“ und „Fachkraft für Veranstaltungstechnik“. Auch bilden FAMAB und ESG selbst aus, derzeit sind es zwei Bürokaufleute, und eine BA-Studentin. „Das gehört sich doch so“, ist für Elfie Adler klar. Und Bürgermeister Bernd Jostkleigrewe weiß aus dem neuesten Statistikbericht des Kreises Gütersloh, „dass trotz vielerlei Schwierigkeiten Rheda-Wiedenbrück als zweitgrößte Stadt im Kreis die drittniedrigste Jugendarbeitslosigkeitsquote“ hat. Ein Verdienst der sicher auch so rührigen Verbänden und Kooperationen zu verdanken ist.

07.07.2006 FAMAB setzt Wachstumskurs fort

Auch im Sommer kann der FAMAB sich über Zuwachs freuen. Neu sind in den Verband drei Exhibition-Mitglieder und ein LECA-Mitglied aufgenommen worden.

Diese sind im einzelnen:

Im FAMAB Exhibition:

  • DIMAH Messe und Event GmbH, Ostfildern
  • Messe Design d'accord, Ges. für Messebau, Tagung Veranstaltung mbH, Hamburg
  • IMAG Internationaler Messe- und Ausstellungsdienst GmbH, München

In der LECA

  • Lehrieder Catering-Party-Service GmbH & Co. KG, Fürth

Alle Unternehmen genügen den strengen Aufnahmekriterien der einzelnen Foren und sind damit ein vertrauenswürdiger Partner für qualitativ hochwertige Messen und Events.

 

05.08.2007 Versprochen ist versprochen - zum Pitch-Wahn und dessen Folgen

Die Sitten bei der Auftragsvergabe an Messe- und Eventdienstleister sind in den letzten Jahren rauer geworden. Nachdem Internet-Versteigerungen von Aufträgen dazu geführt haben, dass namhafte Aussteller nicht mehr von den 'Lieblingsunternehmen' Angebote erhalten haben, reibt sich selbst der hartgesottene Dienstleister bei den derzeitigen Ausschreibungsversuchen die Augen:

Das Beispiel Deutsche Telekom:

Im letzten Oktober lud die Deutsche Telekom zur Bieterkonferenz: 90 Agenturen wurden eingeladen, sich um einen Platz auf der „Prefered Partner List“ des Telekommunikations-Anbieters zu bewerben. Die Leistung, die die Bewerber zu erbringen hatten: Kalkulation von drei unterschiedlich aufwändigen Eventkonzepten sowie Konzept und Kalkulation einer großen Veranstaltung. Leistung der Telekom: Ein Platz auf der Liste, keine Umsatzgarantien, keine Zusage zukünftig Aufträge ohne erneuten Pitch zu erhalten, und natürlich kein Pitch-Honorar. 

Der Fall UEFA:

Im Februar lud dann die UEFA zu einem Pitch für Eröffnungs-, Abschluss-, und diverse begleitende Veranstaltungen rund um die Fußball-Europameisterschaft 2008. Zu erbringende Leistungen der Agentur: Konzept und Nutzungsrechte für die einzelnen Veranstaltungsbausteine incl. der Übertragung der Nutzungsrechte an die UEFA, Leistung der UEFA: Die Vorgabe, die präsentierten Konzepte auch alleine Umsetzen zu können und natürlich kein Honorar.

Beide Verfahren veranlassten das FME sich in offenen Briefen an die potentiellen Auftraggeber zu wenden. Kern der Kritik: Volkswirtschaftlicher Schaden, Verschwendung von Ressourcen auf beiden Seiten und Ausnutzung der Marktstellung. Gleichzeitig aber auch das Angebot bei der Optimierung der Ausschreibungspraxis behilflich zu sein. Es sei nur am Rande erwähnt, dass man beim FAMAB weiterhin auf eine Antwort wartet, Pressevertreter hatten es da besser.

Die Versuchung der Gainward Europe auf der CeBIT 07

Doch auch vermeintlich positives gibt es zu vermelden und zwar von Seiten des FMA: Ein Aussteller der diesjährigen CeBIT möchte ein neues Konzept für seinen Messeauftritt und bitte die Agentur, mit der er seit langem zusammenarbeitet, ein solches zu erarbeiten. Wird gemacht, denkt sich die Agentur, hier arbeiten wir ja für einen Altkunden, den wir lange kennen. Das Konzept wird präsentiert und von dem Kunden als „am Thema vorbei“ abgelehnt, man möchte mit einem neuen Partner starten. So ist der Wettbewerb, denkt sich die Agentur, staunt aber nicht schlecht als sie den eigenen Entwurf von einem niederländischen Unternehmen für den ehemaligen Kunden realisiert sieht.

Was dann geschieht ist teuer, vor allem für den Aussteller: Die Agentur beauftragt einen Anwalt eine einstweilige Verfügung beim Landgericht Hannover zu erwirken. Ziel: Schließung des Messestands oder Erwerb der Nutzungsrechte und Übernahme von Rechtsanwalts und Gerichtskosten. Das Gericht erteilte die einstweilige Verfügung, der Kunde zahlt am selben Tag die geforderten Kosten, ansonsten wäre der Messestand im laufenden Betrieb der CeBIT sofort geschlossen worden. Der Fall ist real, die Beteiligten Partner: Design Company aus München und Gainward Europe, mit der Deutschlandzentrale in Martinsried bei München. Eines ist sicher, Design Company hätte, wie allen anderen Dienstleister im Feld der Direkten Wirtschaftskommunikation gerne auf die gerichtliche Auseinandersetzung verzichtet. Doch Pitches die dem reinen Ideenklau dienen und bei denen die ausschreibenden Unternehmen ihre Marktmacht gegenüber den wesentlich kleineren Anbietern ausspielen, sind moralisch verwerflich. Das sie es auch rechtlich sind, gibt dem Ganzen eine neue Dimension und wird Auftraggeber zu einem anderen Geschäftsgebaren veranlassen. Und der FAMAB wird nicht müde, den Finger in die Wunde zu legen – versprochen.

26.09.2006 FAMAB mit Manifest

Die neue Broschüre des FAMAB e.V. definiert erstmalig den Begriff der Direkten Wirtschaftskommunikation und stellt auf den Punkt gebracht die Leistungen des FAMAB und seiner Mitglieder dar.

Die Broschüre „Direkte Wirtschaftskommunikation – Neue Perspektiven für die direkte Zielgruppenansprache“, zeigt kurz und kurzweilig welchen Nutzen Auftraggeber aus dem Einsatz der Direkten Wirtschaftskommunikation ziehen können und durch welches Leistungspotential sie von den qualitätsgeprüften Mitgliedern des FAMAB hierbei unterstützt werden.

Direkte Wirtschaftskommunikation überzeugt von Mensch zu Mensch, durch inszenierte Räume, gestaltete Zeit, spürbare Markenerlebnisse, erlebbare Botschaften. Die direkte Kommunikation transportiert Images und Unternehmen, Marken und Produkte und schafft Vertrauen. Dies erfolgt komplex und multifunktional. Direkte Wirtschaftskommunikation umfasst alle Maßnahmen des Informationsaustauschs unterschiedlicher Interessengruppen unter dem Aspekt wirtschaftlichen Nutzens und zielgerichteter Marktaktivitäten, bezogen auf die direkte unmittelbare Zielgruppenansprache.

Der FAMAB Verband Direkte Wirtschaftskommunikation ist und bleibt dabei ein Verband der Spezialisten. In Foren organisiert, bieten die Unternehmen, Agenturen und Büros den Kunden das komplette Paket der Direkten Wirtschaftskommunikation: Ob Messeauftritt oder Marketingevent, Brandpark oder Roadshow.

Gleichzeitig beleuchtet die Broschüre wie sich der Verband für die Belange seiner Mitglieder und der Branche einsetzt. Auf insgesamt zwölf Seiten erhalten Interessierte einen kompakten Überblick über die Direkte Wirtschaftskommunikation als zentrales Instrument erfolgreicher Kommunikation.

Die Broschüre ist zweisprachig, deutsch und englisch verfasst und kostenfrei in der FAMAB-Geschäftsstelle erhältlich. Mail an info at famab.de genügt.

22.11.2007 Nachlese zum Deutschen Eventtag

850 Personen feierten am 16. November bis in den frühen Morgen in der Essener Philharmonie, die Preisträger der Branchenawards ADAM und EVA. Zuvor hatten die Ausnahmekünstlerin Iveta Apkalna die Teilnehmer emotionalisiert und der Markenspezialist Dr. Oliver Nickel über die Bedeutung von Inszenierung in der Kommunikation referiert.

Der Alfred Krupp Saal der Essener Philharmonie, optisch dominiert von der berühmten Kuhnorgel, war in diesem Jahr der Austragungsort des Deutschen Eventtags. Sehr nahe lag es da, die Veranstaltung von einer außergewöhnlich begabten Frau eröffnen zu lassen, der jungen lettischen Orgelvirtuosin Iveta Apkalna. Anspruchsvoll waren ihre Interpretationen auf dem Instrument, das üblicherweise in einem Atemzug mit Kirchenmusik genannt wird.

Im Anschluss daran, widmete sich Dr. Oliver Nickel, Gesellschafter bei Icon Added Value und den Brancheninsidern als Buchautor bekannt, der Bedeutung von Inszenierung in der Markenkommunikation. Sein Fazit: Werbung erzählt von Erlebnissen, Direkte Wirtschaftskommunikation schafft sie. Deshalb sind Marketingverantwortlich in der Pflicht über den veränderten Einsatz von Kommunikationsmaßnahmen nachzudenken. Gleichzeitig warnte er davor, bei der Nutzung von Live-Kommunikation in Me-too-Maßnahmen zu verfallen. Soll Live-Kommunikation erfolgreich sein, muss sie differenzieren, relevant für die Zielgruppe sowie glaubwürdig für Marke und Unternehmen sein.

Am Ende der Keynote wurden bei einem Teil der Gäste die Hände feucht, denn es wurden ADAM und EVA verliehen. Insgesamt 37 Preisträger durften die begehrten Stelen mit nach Hause nehmen. (Die Projekte finden Sie auf Seite….) Das die Preisverleihung auch in diesem Jahr wieder kurzweilig war, war nicht nur der Qualität der prämierten Projekte zu verdanken. Christián Galvez moderierte bereits zum dritten Mal die Veranstaltung mit dem, ihm üblichen Esprit.

Besonderer Dank gilt auch in diesem Jahr wieder all unseren Sponsoren, ohne die der Branchentreffpunkt nicht denkbar wäre. Exemplarisch für die große Anzahl an helfenden Händen hier die Liste der Hauptsponsoren:

  • Konzeption, Organisation und Durchführung:
    concept X - STRATEGISCHE KOMMUNIKATION GMBH, Rheine
  • Catering:
    Leading Event Caterer Association (LECA), mit Boels und T.S.T
  • Sponsoring:
    Messe Düsseldorf
  • Raumprojektionen, Medienproduktion:
    Pfadfinderei, Berlin
  • Location:
    Philharmonie Essen
  • Veranstaltungstechnik:
    Pool Unternehmensgruppe, Emsdetten
  • Digitaldrucke:
Vertical Vision, Köln
22.11.2007 ADAM 2007

Ein paar Einreichungen weniger als im Vorjahr, das sollte die Arbeit der Jury in diesem Jahr einfacher machen. – So dachten alle, zumindest bis zum Tag der Jury-Sitzung. Wieder war es ein langer Tag von morgens neun bis abends acht und wieder wurde gesichtet, geblättert, gelesen, überprüft, bepunktet und diskutiert, bis alle Jury-Mitglieder mit der Entscheidung der Preisvergabe einverstanden waren.

Ein Ordner voll mit Messekonzepten bot den entsprechenden Diskussionsstoff.

Am Engagement der Juroren, für ein Projekt zu kämpfen oder die Platzierung eines anderen zu hinterfragen, erkennt man, wie wichtig es der Jury ist, ein einheitlich hohes Qualitätsniveau über alle Größenklassen hinweg zu finden.

Wohltuend und einzigartig wird die Diskussion der ADAM-Jury von allen Beteiligten bewertet, denn in der Jury sitzen nur Vertreter von Unternehmen, Agenturen und Dienstleistern, die nicht zu den Einreichern zählen. Offener Diskurs ist deshalb an jeder Stelle einer Jury-Sitzung möglich.

Schwierig war auch in diesem Jahr: Es ballten sich die Einreichungen insbe­sondere in einer Kategorie. Positiv gilt zu bemerken: Es gab mehr „S“-Einrei­chungen, mehr Architekten, Messebau-Unternehmen und Aussteller haben sich dieses Jahr dazu entschieden, auch ihre kleinen Projekte ins Rennen zu schicken. Gesehen hat die Jury sehr kompetente und beeindruckende Lösungen.

Doch für ADAM 2008 zeichnen sich Veränderung ab: Nachhaltigkeit wird zum immer wichtigeren Thema bei Messeauftritten. Dabei ist Nachhaltigkeit nicht allein im Bereich des Ressourcen­einsatzes zu verstehen, sondern insbesondere als Marketing-Aspekt. Wie werden räumliche Konzepte, die für Messen erdacht wurden, in der Shopgestaltung, in Brandparks oder im Unternehmensgebäude adaptiert? Wie spielen 2-D und 3-D zusammen? Fragen, mit denen sich eine oder mehrere neue Kategorien beim ADAM beschäftigen werden. Und im Sinne der Evolution wird der Award der ausgezeichneten Messeauftritte zum Award der ausgezeichneten Markenauftritte. Auf die Einreichungen sind wir alle jetzt schon gespannt.

ADAM Jury 2007

Die heterogene Jury führte zu hochwertigen Entscheidungen, in diesem Jahr waren dabei:

Industrievertreter:

• Wolfram Lusche, Bayer AG, Unternehmenskommunikation

• Rudolf Sommer, EnBW AG

Architekten / Designer:

• Thomas Lahr, proFair GmbH

• Michael Spang, ideea Messe- und Dekorationsbau GmbH

• Nicolo Ueberholz, Ueberholz GmbH Büro für temporäre Architektur

Messebau-Unternehmen:

• Uwe Ansorge, Design Company Agentur GmbH

• Katja Bustorff, Bustorff Messebau – Walter Bustorff KG

Fachmedien:

• Dr. Anja Wagner, m + a report

 

Fakten zu ADAM

ADAM steht für Award der ausgezeichneten Messeauftritte. Er wird vom FAMAB e.V. für herausragende Messebeteiligungen vergeben.

Eine unabhängige Jury beurteilt im Rahmen des Preises Architektur und Design ebenso wie die erfolgreiche Kommunikation der Marketing- und Unternehmensziele durch den Messeauftritt.

Kategorien:

• S – Messeauftritte bis 50 m2

• M – Messeauftritte bis 150 m2

• L – Messeauftritte bis 500 m2

• XL – Messeauftritte bis 1500 m2

• XXL – Messeauftritte über 1500 m2

Prämiert werden mit ADAM 2007 Projekte, die zwischen dem 1. Januar 2006 und dem 30. Juni 2007 stattgefunden haben.

ADAM 2007 in Zahlen:

75 Einreichungen

17 Preisträger

davon:

5 x Gold

5 x Silber

6 x Bronze

und ein Sonderpreis

 

22.11.2007 EVA 2007

EVA 2007 steht im Zeichen des olympischen Geistes: Nicht nur, dass dabei sein alles ist, auch jede Medaille wird vergeben. So werden dieses Jahr in jeder Kategorie Preise in Gold, Silber und Bronze verliehen. In einer Kategorie kamen zwei Einreichungen sogar zeitgleich ins Ziel, sodass bei Corporate-Events zwei Mal Bronze ausgelobt wurde. Auch hat sich die Jury in diesem Jahr wieder für einen Sonderpreis entschieden. Es ist ein Projekt, das fast so alt wie EVA ist und bereits 1998 prämiert wurde: die Coca-Cola Weihnachtstour.

Auch in diesem Jahr stellte sich die Umstrukturierung der Kategorien als voller Erfolg dar, denn durch die erhöhte Transparenz für Jury, Einreicher und Betrachter gelingt die Funktion von EVA als Benchmark der Live-Kommunikation noch besser.

Und was Highlight in der Live-Kommunikation ist, hängt von einer Reihe von Faktoren ab: Es spielen kreative Konzeption, didaktische Informationsvermittlung und dramaturgische Inszenierung im Zusammenhang mit emotionalen sowie rationalen Komponenten und definierten Zielen des Kunden eine entscheidende Rolle. Hinzu kommen logistische, technische und organisatorische Aspekte.

Damit bewertet EVA als einziger Award Maßnahmen der Live-Kommunikation ganzheitlich und nicht ausschließlich unter dem Blickwinkel der Kreativität.

Weiter ist der Preis einzigartig durch die Zusammensetzung der Jury: Unternehmen, Agenturen und Dienstleister, die sich an EVA beteiligen, sind von einer Jury-Teilnahme ausgeschlossen. Dies ermöglicht jederzeit einen offenen Diskurs im Sinne des besten Ergebnisses.

Um diesem Anspruch gerecht zu werden, stehen hinter EVA eine Reihe von Menschen, die in einer kompetenten interdisziplinären und unabhängigen Jury gearbeitet haben.

Auch dieses Jahr war die Jury-Arbeit harte Arbeit, denn es galt vor der Sitzung einen (Akten-)Ordner voll Konzepte zu sichten und eine Vorauswahl zu treffen. Neu war, dass sich die Jury bereits bei der Vorbereitung für das Meeting sämtliche Projekte online ansehen konnte: Das Internet macht’s möglich. Während der Jury-Sitzung wurden dann sämtliche Projekte nochmals mittels Video- und Präsentationsmaterialien genauer unter die Lupe genommen. Am Ende standen die Benotung der Projekte und die Diskussion der Ergebnisse. 13 Stunden, in denen es um die Sache ging, und die lautete:

Die Besten der Besten zu finden.

EVA-Jury 2007:

FME-Agenturen:

• Andre Sari, CCS Gruppe GmbH

• Ralph Scheurer-Lee, Quasar Communications GmbH

• Jochen Seefried, Team Seefried -
   Agentur für Incentives und Eventmarketing GmbH

• Birgit Zander, Zander & Partner Eventmarketing GmbH

Industrievertreter:

• Erik Ljungberg, Claas KGaA

• Alexander Schlüter, Bausparkasse Schwäbisch Hall AG

Fachmedien:

• Dr. Walter Wehrhan, Event Partner

Moderiert wurde die Jury-Sitzung von Christian Timmer.

Fakten zu EVA

EVA steht für Event-Award. Er wird vom Forum Marketing-Eventagenturen (FME) für herausragende Marketing-Events und Maßnahmen der Live-Kommunikation vergeben.

Eine kompetente und unabhängige Jury beurteilt im Rahmen des Preises, ob in Projekten und Kampagnen Marketing-Botschaften besonders erlebnisorientiert und erfolgreich umgesetzt wurden.

Vergeben wird EVA in den

Kategorien:

• Charity-/Social-/Cultural-Events

• Consumer-Events

• Corporate-Events

• Exhibition-Events

• Mitarbeiter-Events

• Public-Events

Prämiert werden mit EVA 2007 Projekte, die zwischen dem 1. Januar 2006 und dem 30. Juni 2007 stattgefunden haben.

EVA 2007 in Zahlen:

72 Einreichungen

20 Preisträger

davon:

6 x Gold

6 x Silber

7 x Bronze

und ein Sonderpreis

23.11.2007 Ein Blick in die Zukunft - Die FAMAB-JHV 2007

Nach dem erfolgreichen Deutschen Eventtag, der Verleihung von ADAM und EVA und der Preisträgerparty, die bis in den frühen Morgen dauerte, stand am Samstagvormittag die Jahrshauptversammlung des FAMAB auf dem Programm in der Essener Philharmonie.

Gestrafft und dennoch informativ, widmeten sich die Mitglieder des FAMAB den zukunftsthemen des Verbands ohne auf einen Blick in die Historie zu verzichten: So wurde Peter Petersen nach über zwanzig Jahren aktiver Verbandsarbeit zum Ehrenmitglied des FAMAB ernannt. Der Wahlschweizer, dessen optisches Markenzeichen extravagante Westen sind, hat durch seinen unkonventionellen Arbeitsstil die Entscheidungsfindung im Verband nicht immer erleichtert, aber immer zu dem besseren Ergebnis geführt. In seiner Laudatio zeichnete Claus Holtmann den Lebensweg Peter Petersens nach, der von einem klaren Ziel gelenkt wurde: Das zu tun, was Spaß macht und so die nötige Perfektion zu erlangen. Ob als Deutscher Ralley-Meister oder im Dienste des mobilen Marketings.

Der Blick in die Zukunft richtete sich unter anderem auf die folgenden Themen:

Nebenkostenkalkulator

Die Wohnungswirtschaft setzt auf den Energieeffizienzpass, der FAMAB auf den Nebenkostenkalkulator. Denn genau wie bei der Anmietung einer Wohnung fallen bei einer Messebeteiligung Nebenkosten an, die mal höher, mal niedriger sind, doch an den wenigsten Messeplätzen transparent. In vielen Fällen erfährt man erst nach der festen Anmietung der Standfläche wie viel Geld man noch für Strom, Wasser, Logistik und Co. bezahlen muss. Und kennt man die Preise bei einer Veranstaltung X an einem Messeplatz, so kennt man die Kosten für die Veranstaltung Y noch lange nicht, denn die Messegesellschaften fordern keine kostenorientierten sondern marktorientierte Preise. Bei gut laufenden Veranstaltungen ist es halt teuerer. Damit Aussteller und Messebau-Unternehmen keine bösen Überraschungen erleben, bietet der FAMAB seinen Mitgliedern den Nebenkostenkalkulator. Hier wird für die „großen Sechs“ akribisch festgehalten, welche Kosten bei welcher Veranstaltung anfallen und wie sie sich im Vergleich zur Vorveranstaltung entwickelt haben.

EuroShop mit EuroExpo

Vom 23. bis 27. Februar 2008 findet nach drei Jahren die nächste EuroExpo statt. Natürlich ist der FAMAB auch wieder mit dabei. Herzlich willkommen sind alle Interessierten auf seinem Stand in Halle 9, G59. Besondere Programmpunkte sind das täglich stattfindende Designer Forum und die Gelbe Stunde. Um die Mittagszeit laden die Mitglieder des FDA zu Vorträgen und Fallstudien rund um die Inszenierung von Markenräumen, zum Ausklang des Messetages bieten die Mitglieder der LECA kulinarische Schmankerln bei der Gelben Stunde.  

Zaragoza-Reise

Nachhaltigkeit, das Wort, das gute Chancen hat zum Wort des Jahres gewählt zu werden, steht auch bei der „kleinen“ Expo in der Stadt am Ebro im Titel: „Wasser und die Nachhaltige Entwicklung“. Über 100 Länder werden verteilt auf acht Pavillons ihre Ideen und Lösungsansätze präsentieren. Seit Sevilla ist es guter Brauch, dass der FAMAB eine Studienreise zur Expo anbietet. Sie findet vom 17. bis 21. Juli 2008 statt und bietet neben Easy-access zu den Pavillons, Hintergrundinformationen zur Entstehung einzelner Präsentationskonzepte. Da die Teilnehmerzahl begrenzt und die Hotelkapazitäten beschränkt sind, wenden sich Interessierte möglichst umgehend an Alexander Rosenhäger, alexander.rosenhaeger@famab.de.

Sommerakademie:

Ziel der FAMAB-Sommer­akademie ist die Qualifizierung von Mitarbeitern nach dem Vorbild der amerika­nischen Summerschool, in der Schüler unterschiedlicher Alters- und Ausbildungs­stufen sich gemeinsam themenbezogen weiterbilden, aber auch ihre freie Zeit miteinander verbringen. Mit dem Konzept werden intensiver Austausch und branchenrelevante Qualifizierung verknüpft. Wer sich für die Sommerakademie interessiert sollte sich schon jetzt für den Zeitraum vom 11. bis 13. Juni 2008 ein Kreuz in den Kalender machen, weitere Infos zu Inhalten und Abläufen sind in Kürze unter www.famab.de zu finden. 

TS²

TS² - The industry event for exhibit and event professionals ist zum ersten Mal in ihrer Laufbahn auf der Förderliste des BMWi, sodass eine Messeteilnahme auf dem Gemeinschaftsstand der Bundesrepublik finanzielle und organisatorische Unterstützung erfährt. Natürlich sind der FAMAB und die Mitglieder des International Chapter mit dabei, wenn es vom 28. bis 31. Juli 2008 im Pennsylvania Convention Center in Philadelphia heißt: „Exhibitions and Events Made in Germany“. Interessierte Teilnehmer erhalten weitere Informationen in der FAMAB-Geschäftsstelle.

Segelcup

Vor zehn Jahren fand der erste FAMAB-Segel-Cup in der Kieler Bucht statt. An zwei Tagen segelten 13 Crews um den Pokal, der seitdem im Hause Holtmann Messe + Event steht. Eigentlich soll er dort nicht weg, trotzdem organisiert die Firma Holtmann für den FAMAB vom 10. bis 12. Oktober 2008 die Neuauflage der Veranstaltung. Ausgetragen wird die Trophy im nächsten Jahr im Fehmarn-Sund. Wer mit dabei sein möchte, melde sich auch diesbezüglich bitte in der FAMAB-Geschäftsstelle.

Wahlen

Für die Zukunft des Verbands stehen nicht nur Themen sondern auch Personen und Unternehmen. So wurden in diesem Jahr zwei Fachvorstandsmitglieder in ihrem Amt bestätigt und zwei weitere neu gewählt. Bestätigt wurden Anthony de Taranto, Fachvorstand für das Forum FDA und Jörg Kohlhaas, Fachvorstand für das FMA. Neu gewählt wurden Peter Texter und Ulf Gassner, beide als Fachvorstand für das Forum FME. Sie folgen Stefan Rössle und Gerd Wirtz, die beide für ihr Amt nicht wieder kandidiert haben.

Und an der Zukunft des FAMAB wirken die Unternehmen, die 2007 Mitglied geworden sind aktiv mit. Dies sind:

  • Agentur für Marken(t)räume, Esslingen
  • bachmann.kern & Partner, Solingen
  • insglück Gesellschaft für Markeninszenierungen mbH, Berlin
  • Meissner Expo Consult, Hamburg
  • Montagepartner GmbH, Zingst
  • Nicolaysen Messedesign A/S, Padborg
  • Projekt rk GmbH & Co. KG, Stäbelow
  • rgb Studio für Lichtgestaltung GmbH, Essen
  • RV realtime visions GmbH, Koblenz
  • Stöcker & Friends GmbH, Wiesbaden
  • T.S.T. Table-Service-Team GmbH, München
  • Uniplan International GmbH & Co KG, Kerpen
    (Mitgliedschaft in FMA und FME)
  • Voluma GmbH, Berlin

 

28.11.2007 Aufschwung für alle

Marketing-Kommunikation ist ein zentrales strategisches Element für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen und damit der gesamten Wirtschaft. Dies zeigt sich auch in diesem Jahr wieder im Bereich von Messeauftritten und Marketing-Events, den Kernbereichen der Direkten Wirtschaftskommunikation.

Rund 10,3 Mrd. Euro gaben deutsche Unternehmen in 2005 für Maßnahmen der Direkten Wirtschaftskommunikation oder anders gesprochen für Messeauftritte und Marketing-Events aus. Dies entspricht rund einem Sechstel der Kommunikationsausgaben in deutschen Unternehmen. Zu diesem Ergebnis gelangt eine Studie der Deutschen Post AG aus 2006.

 

Ein Ansteigen der Investitionen in Direkte Wirtschaftskommunikation in 2006 belegen unterschiedliche Erhebungen und eigene Marktbeobachtungen.

Aufschwung für alle

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt hat sich im Jahr 2006 preisbereinigt um 2,5 % erhöht. Ein höheres Wachstum gab es zuletzt vor sechs Jahren im Boomjahr 2000.

Mit dem Anspringen der Binnenkonjunktur gewann die konjunkturelle Entwicklung 2006 deutlich an Breite, und das sich selbsttragende Moment des Aufschwungs erhöhte sich entscheidend. Dabei wurde die konjunkturelle Entwicklung 2006 durch Sondereffekte wie z. B. die Fußball-Weltmeisterschaft sowie durch wirtschaftspolitische Maßnahmen, wie etwa die Abschreibungserleichterungen, begünstigt. Für 2007 ist eine leichte Abkühlung der wirtschaftlichen Entwicklung erkennbar, trotzdem deutet der Ifo Geschäftsklima-Index auf eine weiterhin robuste konjunkturelle Entwicklung, die sich zwar für 2008 etwas verlangsamen wird, aber auf eine positive Grundstimmung setzen kann.

Dieses positive Gesamtklima hat sich auch auf die Investitionsbereitschaft in Maßnahmen der Direkten Wirtschaftskommunikation durch deutsche Unternehmen ausgewirkt.

So belegen das EventKlima 2007 genauso wie der AUMA-Messetrend und die Poststudie „Direkt Marketing Monitor 2007“: Unternehmen nutzen die Kommunikationsmaßnahmen Messeauftritt und Marketing-Event für einen nachhaltigen Erfolg bei ihren Zielgruppen.

Insgesamt repräsentiert der FAMAB ein Umsatzvolumen von rund 2,5 Mrd. Euro, dies entspricht ca. der Hälfte der Ausgaben von Auftraggebern an Messebau-Unternehmen, Marketing-Eventagenturen und Messearchitekten / -designern.

Messeauftritte in der Direkten Wirtschaftskommunikation vorn

Schätzungen des AUMA und eigenen Erhebungen zufolge fließen rund 70 bis 75 % der Ausgaben von Unternehmen für Direkte Wirtschaftskommunikation in Messen und ca. 25 bis 30 % in Marketing-Events. Ausreißer aus diesem Trend ist der Handel: Nur wenige Handelsunternehmen waren im großen Stil auf Messen präsent, vielmehr investierte diese Gruppe insbesondere in Promotion-Events.

Steigende Investitionen in Messen bei leicht sinkenden Nutzerzahlen

351.000 Unternehmen haben 2006 in Messen investiert, dies entspricht 28 % aller Unternehmen. Dabei wurden 12,4 Mrd. Euro ausgegeben. Messen bleiben damit nach der klassischen Werbung das bei weitem investitionsstärkste Medium. Die Aufwendungen stiegen um 2,1 Mrd. Euro an. Dabei erhöhten sich die Durchschnittsaufwendungen pro Unternehmen auf 35.400 Euro (+ 8.100 Euro) so die Ergebnisse des Direkt Marketing Monitor 2007.Dienstleister haben 2006 höhere Gesamtaufwendungen für Messen als das verarbeitende Gewerbe

Dienstleister investierten 2006 mit 5,2 Mrd. Euro deutlich mehr in Messen als noch im Jahr zuvor (+ 1,8 Mrd. Euro).

Sie überrunden damit das verarbeitende Gewerbe, das seine Aufwendungen für Messen lediglich von 4 Mrd. auf 4,2 Mrd. Euro steigerte.

Wirtschaftliche Situation im Messebau

Bezogen auf den Umsatz brachte das Jahr 2006 die erwartete Erholung im Messebau. Auch die Perspektive für 2007 und 2008 ist optimistisch, gerechnet wird mit solidem Wachstum. Dieses Ergebnis brachte die Befragung der Mitglieder des Forums Messe und Ausstellung (FMA) im FAMAB im September 2007.

Erstmals seit 2001 sind in 2006 alle Parameter der Messewirtschaft positiv: Es stiegen Aussteller- und Besucherzahlen (Inland wie Ausland) sowie vermietete Quadratmeter im Vergleich zu den jeweiligen Vorveranstaltungen an. Der positive Trend setzte sich im ersten Halbjahr 2007 fort. So erwartet der AUMA für das Gesamtjahr 2007 eine Zunahme um gut 2 % bei allen Parametern.

Die Zeichen der Erholung lassen die FMA-Mitglieder entspannter in die Zukunft blicken: Die Situation der Branche sehen sie als gut (2,3), ähnlich wie im eigenen Unternehmen, dem sie auch eine Zwei (2,2) geben. Die Perspektive für 2008 bleibt auf ähnlichem Niveau, Branche und eigenes Unternehmen werden mit einem „Gut“ bewertet.

Auswirkungen auf die Anzahl der Mitarbeiter zeichnen sich durch den Aufschwung ebenfalls ab. War von 2004 bis 2005 die Anzahl der Beschäftigten fast konstant, stieg sie in 2006 mitgliederzahlbereinigt um 8,2 % auf 8.686 Mitarbeiter. Um 13 % wuchs die Anzahl der freien Mitarbeiter von 4.943 in 2005 auf 5.453

in 2006. Die Mitglieder des FMA setzen auch im Aufschwung auf schlanke, flexible Strukturen.

Umsatzsteigerung

Betrachtet man den Umsatz der FMA-Mitglieder, so ist dieser von 1,712 Mrd. Euro in 2005 auf 1,828 Mrd. Euro in 2006 gewachsen, für 2007 werden vorsichtig geschätzt 1,946 Mrd. Euro erwartet. (s. Grafik). Hintergrund für die Umsatzsteigerung von rund 9 % (mitgliederzahlbereinigt) in 2006 sind die gestiegenen Rohstoffkosten und der Nachholbedarf von Ausstellerinvestitionen in neue Messekonzepte. Hierzu nutzen die Auftraggeber insbesondere das Know-how der FMA-Mitglieder. Hinzu kommt das hohe Präsentationsniveau auf deutschen Messen, was nicht zuletzt dazu führte, dass rund 40% der Kommunikationsbudgets deutscher Aussteller in dieses Medium flossen.

Die Anzahl der von Verbandsmitgliedern realisierten Messestände stieg in dem Zeitraum von 53.907 in 2005 auf 55.797 in 2006. Für 2007 wird eine Steigerung auf 56.500 realisierte Projekte erwartet. Insgesamt umfassten die Präsentationen 5,45 Mio. m2 in 2005 sowie 5,64 Mio. m2 in 2006. Für 2007 rechnet man mit rund 5,8 Mio. m2. Hinzu kommen jedes Jahr knapp eine Mio. m2, die außerhalb von Messegeländen, beispielsweise bei Roadshows oder Hausmessen, durch FMA-Mitglieder realisiert werden. Dies zeigt eine fortschreitende Diversifizierung bei Messebau-Betrieben, fast ein Sechstel ihrer Dienstleistungen erbringen die Unternehmen inzwischen außerhalb von Messegeländen.

 

Immer mehr Einmalgeschäft

Eine negative Tendenz der letzten Jahre hat sich auch in 2006 fortgesetzt: Immer weniger Umsatz wird mit Stammkunden oder auf der Basis von Mehrjahresverträgen getätigt. Waren 2004 noch fast zwei Drittel der Umsätze eines Messebau-Unternehmens mit Stammkunden erwirtschaftet worden, so waren es 2005 nur noch ein Drittel und in 2006 nur noch ein Viertel. Ähnlich deutlich ist die mehrjährige Auftragsvergabe zurückgegangen: Von fast einem Viertel in 2004 auf spärliche 10 % in 2005 und 2006. Eine Situation, die sich aufgrund fehlender Sicherheit negativ auf die Auftragsplanung auswirkt und zu erhöhten Fertigungskosten führt.

 

Marketing-Event-Branche bestätigt das erwartete Wachstum

Der erwartete Boom der Event-Branche in 2006 hat sich bestätigt und strahlt weit nach 2007. So stieg der Umsatz (Billings) der FME-Mitglieder von 405,1 Mio. Euro in 2005 auf 514,5 Mio. Euro in 2006, dies entspricht einem Wachstum von 27 %.

Für 2007 wird ein Anwachsen auf 566 Mio. Euro erwartet. Eine ähnliche Entwicklung nahm der Honorarumsatz (Gross Income). Er stieg von 119,8 Mio. Euro in 2005 auf 136,6 Mio. Euro in 2006. Dabei sank der Anteil des Honorarumsatzes von 29,6 % in 2005 auf 26,6 % in 2006. Eine Fortsetzung der Entwicklung wird für 2007 erwartet; man geht davon aus, dass der Anteil des Honorarumsatzes am Gesamtumsatz bei 26 % liegen wird. Für die Agenturen hat diese Entwicklung zur Folge, dass trotz steigender Umsätze ihr Kerngeschäft, die Entwicklung von Live-Kommunikationsmaßnahmen, anteilsmäßig sinkt.

 

Positiv zeigt sich neben dem Umsatz auch die Personalentwicklung: Um 22 % auf 1.555 stieg die Anzahl der fest angestellten Mitarbeiter von 2005 auf 2006 in den FME-Agenturen. Noch extremer zeigt sich die Situation bei freien Mitarbeitern und Aushilfen: Hier ist ein Wachstum um 81% auf 657 in 2006 zu verzeichnen. Hintergrund hierfür ist natürlich der erhöhte, teilweise kurzfristige Personalbedarf anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft.

 

Anzahl der Veranstaltungen

Die Anzahl der in 2006 durchgeführten Projekte betrug 4.491 und stieg damit insgesamt um 141 im Vergleich zum Vorjahr. Interessant ist die Veränderung bei den Veranstaltungsorten: Einem Zuwachs von 396 Projekten in Deutschland steht ein Rückgang von 255 Veranstaltungen im Ausland gegenüber. Auch hier ist eine klare Auswirkung der Fußball-WM erkennbar.

 

Eventarten

Betrachtet man die Aufteilung des Umsatzes nach Eventarten, so machen Corporate-Events mit einem Anteil von 54 % weiterhin das Gros des Umsatzes bei Eventagenturen aus. An zweiter Stelle stehen Public-Events mit knapp 20 %, gefolgt von Mitarbeiter-Events / Incentives mit rund 9 %. Etwas abgeschlagen rangieren Exhibition-Events (4 %), 13 % entfallen auf sonstige Events (7,9 %).

 

Wirtschaftliche Entwicklung

Positiv sehen die Mitglieder des FME die wirtschaftliche Situation ihrer Betriebe. So benoten sie auf einer Schulnotenskala ihr eigenes Geschäft in 2007 mit 2,8 für 2006 und für 2007 erwarten sie eine 2,4. Die Branche betrachten sie entspannter: eine 2,3 in 2007, eine 2,4 in 2008.

 

Ausblick für die Direkte Wirtschaftskommunikation

Der Ende 2005 eingeläutete Stimmungswandel im deutschen Kommunikationsmarkt hält weiterhin an. Zwar haben Mehrwertsteuererhöhung und Turbulenzen im Finanzmarkt zu einer leichten Abkühlung im Vergleich zu 2006 geführt, aber die Grundtendenz bleibt weiterhin optimistisch. Dies liegt nicht zuletzt an dem wachsenden Vertrauen, das Auftraggeber in die Direkte Wirtschaftskommunikation haben. Messebudgets steigen und Marketing-Events haben in 2006 kein Strohfeuer erlebt. Im Gegenteil: Für 2007 wird ein erneuter Umsatzzuwachs von immerhin 4 % auf den Vorjahreswert erwartet.
06.12.2007 FAMAB-Report 07/08 erschienen

„Trends und Effizienz“ lautet der Schwerpunkt des aktuellen Verbandsmagazins.

Der Trend geht zu effizienter Unternehmenskommunikation. Maßnahmen der Direkten Wirtschaftskommunikation haben geringe Streuverluste und sind hoch effizient. In welcher Weise Messeauftritt und Marketing-Events die Medien der Zukunft sind, zeigt der FAMAB Report 2007/2008: „Mehrwert für Marken“, „Trends in 3-D“, „Nachhaltigkeit als Richtschnur“ - das Medium des Verbandes bietet einen detailierten Einblick.

Es zieht zudem eine Bilanz der Branchensituation und berichtet von . Aktuellem zu Aus- und Weiterbildung, den anstehenden Messeauftritten und Spannendem aus den Mitgliedsbetrieben. Erneut sind die preisgekrönten Projekte der renommierten Branchenawards ADAM und EVA ausführlich dokumentiert. Umfangreich bebildert gibt das 110-seitige Magazin so den Überblick über die Highlights des Messe- und Eventjahres 2007/2008.

Wer einen zugleich aktuellen und vielseitigen, fundierten wie kurzweiligen Einblick in die Messe- und Eventwelt sucht: Im FAMAB-Report 2007/2008 findet er ihn. Das Heft kann kostenfrei in der FAMAB-Geschäftsstelle bestellt werden. Unter www.famab.de im Bereich „Services“ finden Sie ein Online-Bestellformular.
18.11.2007 Vom Messseauftritt zum Markemraum

 

Die Kommunikation wird ganzheitlicher, die Grenzen zwischen 2-D und 3-D verschwinden zusehends. Messeauftritte nehmen im Rahmen dieser Veränderungen häufig die Funktion des Kick-off ein. Ob gewollt oder ungewollt, ihre Wirkung strahlt in alle Richtungen und beeinflusst so Shop-Konzepte genauso wie Internetauftritte, Marketing-Events oder die klassische Werbung, damit schaffen Sie einen Mehrwert für Marken.

Dabei stellen die Spezialisten der 3-Dimensionalen Kommunikation, wie sie im Forum Design und Architektur, FDA, sowie im Forum Messe und Ausstellung, FMA zuhausen sind eine schärfere Profilierung von Marken und Unternehmen in ihrer Kommunikation fest. Diese Veränderung führt zu zwei zentralen Verhaltensweisen bei den Auftraggebern:

  • die stärkere Vernetzung der Kommunikationsmittel insgesamt
  • die zunehmende Trendsetterfunktion des Messeauftritts.

„Die Elemente erfolgreicher Markenauftritte, zu denen Messestände, Showrooms genauso wie die begleitende Kommunikation gehören, existieren nicht mehr eigenständig, sie bedingen sich gegenseitig“, fasst Susanne Schmidhuber vom FDA-Mitglied Schmidhuber + Partner die erweiterte Funktion von Markenauftritten zusammen. „Innerhalb dieser Symbiose entsteht der spürbare Mehrwert im Markenerlebnis.“ Ein Messeauftritt ist damit nicht mehr nur ein Messestand, ein Shop-Konzept nicht mehr nur eine Ladeneinrichtung. Vielmehr geht es darum, alle Kommunikationsmaßnahmen stringent zu vernetzen. Webauftritte werden Bestandteil von Showrooms und vice versa, haptische Erlebnisse finden auch in Broschüren statt, Gerüche werden zum Erkennungszeichen von Produkt und Marke, Töne zum akustischen Logo.

Damit wird das Marketing ganzheitlicher, eine Trennung von 2-D und 3-D wird aufgehoben, „above“ und „below the line“ verschmelzen zu „in the line“. Der Rezipienten wird vom Betrachter zum Erlebenden.

„Dabei wird der Stellenwert von Markenräumen und -welten in der Zukunft noch bedeutender, weil nur erlebnisorientierte Produktpräsentationen einen Mehrwert für die Marke und damit den Anbieter schaffen“, dessen ist sich Jürgen Bahls, Gesellschafter bei Zeeh Bahls & Partner Design sicher. Der Markenraum erlangt in diesem Zusamme­nhang eine übergeordnete Funktion. Neben seiner ureigenen Aufgabe, Markenidentität zu stiften, dient er als Gliederungsinstrument, das für alle Spielarten der Produktkommunikation den erforderlichen Gesamtkontext schafft.

Die Marke als Ausdruck der Identität eines Unternehmens hat sich zum wichtig­sten Differenzierungsmerkmal im globalen Wettbewerb entwickelt. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklung gerät automatisch jedes Medium zum Träger von Markeninhalten ist auch Architektur und besonders die von Markenräumen in erster Linie ein Medium der Kommunikation. Über ihre unterschiedlichen Erscheinungsformen lassen sich Werte, Haltungen, Identitäten, aber auch Visionen des Bauherrn ablesen.

Dabei erhält der Markenraum Messestand oft die Funktion des Trendsetters: Als temporäres Objekt für die wenigen Tage einer Messe geplant, veranschaulicht er das Potenzial der Vernetzung. Unternehmen erkennen hier ähnlich einem Labor­versuch, welche Chancen für den Wert einer Marke bestehen, wenn die Einbin­dung eines solchen Markenauftritts in die Gesamtkommunikation des Unterneh­mens stattfindet. „Der Messeauftritt wird nicht nur als temporäres Ereignis be­trachtet, sondern als Erlebniskette, die auf verschiedenen Ebenen weitergeführt wird. So spannt das Vorhaben Messeauftritt weitere Kreise als die temporäre Insze­nierung. Die Kommunikationskanäle wachsen an diesem Punkt stärker zusam­men: Print, TV, Web, Screen und Architektur verschmelzen kurzfristig zu einem ganzheitlichen Markenerlebnis“, fasst Freddy Justen, von der Neusser D’Art Design Gruppe die besondere Stellung der Maßnahme Messe im Rahmen der Direkten Wirtschaftskommunikation zusammen.

Pressekontakt

Uta Goretzky
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
phone:    +49 05242 9454-14
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Der FAMAB Report ist eine jährliche Publikation des Verbandes. Er steht auch als Insertionsmedium zur Verfügung.