Pressemeldungen aus 2010

26.11.2010 ADAM & EVA Award mit guten Noten für die Nachhaltigkeit

Preisverleihung als Paradebeispiel für ein umweltfreundliches Event

Bei der Preis­ver­leihung des ADAM & EVA Award – DEN Awards der Direkten Wirt­schaftskommunikation am 5. November im Mannheimer Rosengarten wurde nicht nur viel über Nachhaltigkeit diskutiert, sondern schon im Vorfeld entsprechend geplant und vor Ort gehandelt. Dank des Enga­gements des Veranstalters FAMAB, eines detaillierten Nach­haltig­keitskonzepts der ausführenden Agentur pro event live-communication und der umwelt- freundlichen Infrastruktur des Con­gress Centers Rosengarten, entstanden pro Teilnehmer nur 118 kg CO2-Äquivalente. In Kombination mit dem guten Ergebnis aus zu­sätzlichen Bewertungskriterien entspricht dies gemäß dem Benchmark „Events“ der Agentur CO2OL der zweitbesten Note.

Das CO2OL-Benchmark „Events“, besteht aus einer detaillierten CO2-Bilanz und einem zusätzlichen Kriterienkatalog weiterer Faktoren umweltfreundlicher Veranstaltungen. Die Berechnung ergab für die Galaveranstaltung und Preisverleihung der ADAM & EVA Awards die Wertung der Kategorie B. Damit hat die pro event live-communication GmbH, die für Konzeption und Durchführung der Veranstaltung verantwortlich zeichnete, eines der wesentlichen Ziele für die diesjährige Veranstaltung klar erreicht: „Wir wollten eine Veranstaltung kreieren, die in jeder Hinsicht nachhaltig ist. Das ist uns gelungen. Für ein Event dieser Größenordnung ist es ein sehr gutes Resultat“, so Jörn Huber, Geschäftsführer von pro event.

Der FAMAB ist im Bereich der Nachhaltigkeit an mehreren Stellen aktiv: So erarbeitet er derzeit Branchenstandards in der Direkten Wirtschaftskommunikation, die sich nicht nur auf einzelne Events beziehen, sondern die Abläufe im Unternehmen und bei dessen Dienstleistern betrachten. Ziel des Engagements ist eine Zertifizierung oder Selbstverpflichtung für nachhaltige Unternehmensführung. „Natürlich waren wir sofort ‚Feuer und Flamme’ als es darum ging, den CO2-Fußabdruck der diesjährigen ADAM & EVA Award Preisverleihung so gering wie möglich zu gestalten. Wir sehen die Vermeidung und Verringerung von CO2-Emissionen, soweit technisch und wirtschaftlich umsetzbar, als Ziel.“, so FAMAB-Geschäftsführerin Elfie Adler.

Die CO2-Emissionen wurden durch die Klimaschutzagentur CO2OL berechnet und anhand eines differenzierten Systems bewertet. Die Skala umfasst sechs Kategorien: von A (besonders klimafreundlich) bis F (klimaschädlich). In die Analyse fließen Faktoren wie Mobilität, Gebäudevoraussetzungen, Catering, Druckmaterialien, Hotelüber­nachtungen und viele weitere Faktoren ein. Auf Basis ihrer validierten Methode ermittelte CO2OL für die ADAM & EVA Preisverleihung 2010 einen Gesamtausstoß von 153 Tonnen CO2 – inklusive der Anreise aller Teilnehmer. Das entspricht einem Emissionswert pro Gast von 118 kg CO2.

Durch bewusste Planung, Ressourcen schonenden Einsatz und die Kooperation mit dem CC Rosengarten, das beste Bedingungen für ein klimafreundliches Event bietet, erreichten die diesjährigen Branchen­awards das positive Ergebnis. Es unterstreicht die Konsequenz, mit der die Veranstaltung in allen Bereichen nachhaltig umgesetzt wurde. Klimaneutrale Anreise mit der Bahn, clevere Lösungen auf und abseits der Bühne sowie die besonders energiesparende Infrastruktur im CC Rosengarten waren die Bausteine für den Erfolg.

Die Nachhaltigkeitsbilanz findet sich auf der Homepage der Veranstaltung: http://www.adam-eva-award.de/news/nachhaltigkeit/

 

08.11.2010 Willkommen im Paradies!

Willkommen im Paradies!

Eine kurzweilige Award-Verleihung mit paradiesischen Bildern, überglücklichen Gewinnern und im Anschluss eine  Branchen-Party in einer Location, die für den Award gemacht zu sein schien: So das Fazit der diesjährigen ADAM & EVA Preisverleihung im Mannheimer Rosengarten.

Erstmals fand das Branchen-Highlight des Jahres in der Metropol­region Rhein-Neckar statt, und die empfing die Gäste mit offenen Armen, denn die Verleihung 2010 stellte neue Rekorde auf: Zum ersten Mal in der Geschichte der beiden Awards war die Veran­staltung bereits zwei Tage zuvor ausverkauft. Über 1300 Gäste feierten bis in die frühen Morgenstunden die Preisträger.

Großes Hallo für einen Apfel:
Das paradiesische Umfeld, dass die Gäste in Mannheim erwartete, inspiriert den FAMAB im Vorfeld sich von der altbekannten Stehle zu verabschieden. In diesem Jahr erhielten die ADAM + EVA-Preisträger erstmalig einen Apfel, einen Apfel in Gold, Silber oder Bronze. Damit wurde die Sache rund und das nicht nur in haptischer Hinsicht. Dennoch sollten die Preisträger den Rat befolgen und nicht der Versuchung erliegen, in diesen Apfel zu beißen: Er wird gewinnen, nicht ihr Gebiss. Und da das so ist, müssen die Preisträger auch keinesfalls mit einer Vertreibung aus dem Paradies rechnen.

Im Anschluss an die Verleihung lud die Lounge-Atmosphäre des m:congress center Rosengarten zum Erkunden der Fachausstellung, der Partyarea und natürlich zum Networking ein. Die kulinarischen Gaumenfreuden der LECA’s ließen wieder keine Wünsche offen.

Und noch eine Premiere gab es in diesem Jahr: Ganz im Zeichen des Web 2.0 wurde die Preisverleihung live im Internet übertragen! So konnten auch alle Daheimgebliebenen hautnah dabei sein. Im Anschluss an die Preisverleihung bekamen Online- und Onsight-Besucher in der Zwitscherstube weitere Infos zu Projekten, Preisträgern und Branchenthemen. Zentraler Bestandteil der Zwitscherstube war natürlich eine Twitterwall, die bereits während der Show kräftig genutzt wurde: Reaktion + Interaktion garantiert.

Und zum Schluss noch ein Rekord. Die Sponsoren-Leistungen zur Veranstaltung stiegen in diesem Jahr in schwindelerregende Höhen: Mit einem Gesamtwert von rund 1,3 Millionen Euro trugen 82 Spon­soren und Supporter zum Erfolg der Veranstaltung auf höchstem Niveau bei. Großartig konzipiert und organisiert wurde sie von der Agentur pro event live-communication aus Heidelberg – mit viel Herzblut und außergewöhnlichem Engagement!

07.11.2010 ADAM & EVA 2010

Über 1300 Teilnehmer, 87 Sponsoren und Supporter: Mit Mannheim ist die richtige Wahl für die Preisverleihung der ADAM & EVA Awards 2010 getroffen worden! Und: ADAM und EVA sind die Benchmarks in der Awardlandschaft – hier muss man dabei sein, wenn man sich mit den Besten messen und die Branche treffen will. 

Insgesamt wurde ein Sponsoringvolumen von fast 1,3 Mio. Euro durch die Partner erbracht. „Eine Größenordnung, die wir uns zu Beginn der Planungen nicht erträumt hätten“, da sind sich der FAMAB-Vorsitzende Axel von Hagen genauso wie Jörn Huber von pro event live-communication aus Heidelberg sicher. Das Team von pro event zeichnet in diesem Jahr verantwortlich für Konzept und Umsetzung der Award Verleihung.

„Unsere Wahl fiel auf Mannheim, da die Metropolregion und das Congress-Center Rosen­garten unseren Anspruch an das Veranstaltungskonzept am erfolgverspre­chendsten umsetzen konnten“, so FAMAB-Geschäftsführerin Elfie Adler, „und wir lagen mit unserer Entscheidung richtig, das belegen die Daten“. Weiterer Punkt, der für die Stadt der Qua­drate spricht, ist gute Erreichbarkeit per Pkw, Bahn und Flugzeug: Städte wie Stuttgart und Frankfurt sind in rund einer halben Stunde mit dem ICE zu erreichen, nach Köln dauert es eine Stunde länger. Und für 59,– Euro konnten die Gäste mit der Bahn klima­freundlich in der ersten Klasse zur Veranstaltung kommen – grüner und günstiger geht es nicht.

Doch nicht nur die Region verhalf der Veranstaltung zum gewünschten Erfolg. „Wir haben uns viele neue Elemente für die Gala in Mannheim einfallen lassen,“ weiß Jörn Huber. Seine Aussage bezieht sich allerdings nicht (nur) auf sichtbare Elemente wie die neue Website, den neuen Preis in Form eines Apfels oder den Bühnenbau, sondern auch in puncto Nachhaltigkeit werden viele Aspekte im Hintergrund und für den Teilnehmer nicht unbedingt sichtbar umgesetzt, und zwar sowohl unter ökologischen, ökonomischen als auch sozialen Gesichtspunkten.

Die im Rahmen des Umbaus des CongressCenters Rosengarten bereits auf höchsten ökologischen Standard gebrachte Ausstattung bildet dafür eine gute Basis: Von Müll­trennung über Wärmerück­ge­winnungsanlagen bis hin zum Einsatz energiesparender Leuchtmittel mit Bewegungsmeldern und Dimmfunktion sind viele notwendige bauliche Bedingungen für ökologisch nachhaltiges Arbeiten bereits gegeben.

Mit bis zu 80 % bildet die Mobilität jedoch den größten Emissions­anteil einer Veranstaltung – d. h., die An- und Abreise der Teilnehmer sowie die Anlieferung von Mobiliar, Technik oder Catering-Equipment machen den bedeutenden Unterschied. Das bereits erwähnte klima­neutrale Bahnticket und eine Mobilitätsplattform zur Ermittlung der umweltfreund­lichsten Anreise und Hotelzimmer bilden also konse­quenterweise einen Aspekt des nachhaltigen Denkens.

Ein anderer ist, dass die Catering-Unternehmen der LECA, die aus allen Ecken Deutsch­lands nach Mannheim anreisen, auf vorhandenes Küchenequipment des an den Rosen­garten angeschlossenen Dorint-Hotels zurückgreifen und somit einige Lkw-Ladungen an Equipment einsparen können. Auch sonstige benötigte Ausstattung wird – wenn nicht direkt auf vorhandenes Mobiliar aus dem Bestand des Congress Centers Rosengarten zurückgegriffen wird – so klimaneutral wie möglich transportiert. Damit wird der notwen­dige CO2-Ausstoß so gering wie nötig gehalten – denn ganz ohne geht es eben doch nicht.

Auch die soziale Komponente der Nachhaltigkeit kommt beim „ADAM & EVA“ zum Tragen: Eine Veranstaltung von der Größe der Award-Gala kommt nicht ohne eine ganze Reihe an unterstützendem Per­sonal aus. Daher legen bei Auf- und Abbau sowie bei der Unter­stüt­zung der Betreuung während der Veranstaltung Studenten des Studiengangs Messe-, Kongress- und Eventmanagement von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim mit Hand an. Ihre Arbeit soll aber nicht umsonst sein: Die Studenten bekom­men für ihren Einsatz sogenannte Credits, d. h. Punkte, die zu ihrem Studien­abschluss dazuzählen. Gleichzeitig wird das Budget für personelle Unterstützung damit entlastet.

Und so erleben die angehenden Eventmanager gleich in der Praxis, was es heißt, eine Großveranstaltung durchzuführen: An welcher Stelle muss besonders gut im Vorfeld geplant werden, um eine reibungslose Umsetzung zu garantieren? Welche Gewerke greifen wie ineinander? Worauf muss während der Durchführung speziell geachtet werden? All das sind Erfahrungswerte, die den Studenten langfristig ganz sicher im Gedächtnis bleiben werden und die sie für ihren späteren Einstieg in die Berufswelt nutzen können.

Neugierde schaffte die Werbung vor der Veranstaltung. Was hat eine Wüstenlandschaft mit „ADAM & EVA“ zu tun? Großprints im Eingang der Location gaben erste Hinweise. Auflösung bot der von Media Picture Group und den Backyard Pilots produzierte Eröffnungstrailer. Ab jetzt ist er auf YouTube zu bestaunen.

In der Kommunikation im Vorfeld der Veranstaltung wurde erstmalig auch der Kanal des Guerilla-Marketings genutzt. Mit zwei ausgefallenen Aktionen wurde auf die Preisver­leihung in Mannheim hingewiesen. Einmal wurden mit Äpfel das ADAM & EVA Logo nachgebildet, einmal mit Sand der Schriftzug gestaltet. Beide Kommunikations­maß­nahmen machten regional Lust auf die Veranstaltung.

Erstmalig gab es bei der Award-Verleihung 2010 übrigens auch die Einbindung und Berücksichtigung von Web-2.0-Funktionalitäten vor, während und nach der Veranstaltung. „Uns war es wichtig, mehr Gewicht auf die Kommunikation vor und nach der Veranstaltung zu legen und so einen Spannungsbogen über den Abend hinaus zu schaffen“, so Stefanie Goerger, Projektleiterin von pro event. Interaktiv, bewegt und jederzeit verfügbar sollten die Nachrichten rund um den „ADAM & EVA“-Award sein – auch über den Veranstaltungs­tag hinaus. Seit Anfang September steht die neu überarbeitete Website im Netz, klar strukturiert und mit interaktiven Features wie Blog, Twitterfunktion oder Live-Bereich.

Auch an Couch-Potatoes und Agentur-Parties wurde gedacht: Die Preisverleihung und das anschließenden Programm wurden live gestreamt und standen damit weltweit zur Verfügung. Denn als alle Preise ihre glücklichen Gewinner gefunden hatten, war noch lange nicht Schluss: Highlights, Stimmen zur Show, Hintergrundinformationen zu den Gewinnerprojekten und noch vieles mehr erfuhren die Onsight- wie die Online-Teilnehmer aus der „Zwitscherstube“, in die alle Zuhausegebliebenen und Anwesenden interaktiv über die Twitter-Wall mit Fragen oder Kommentaren eingreifen konnten – Reaktion garantiert. Und übrigens: Auch hier schwang der Nachhaltigkeitsgedanke mit. Für den Live-Stream ins Netz wurde die im Rosengarten vorhandene Infrastruktur m:con_vidoc eingesetzt. Einziges Manko für alle außerhalb des Rosengartens: Sie konnten die Köstlichkeiten der LECA zwar sehen aber nicht probieren.

Schon im Vorfeld hielt der Blog ständig über die aktuellsten Themen und Entwicklungen rund um die „ADAM & EVA“-Planung auf dem Laufenden. Kommentare waren und sind hier übrigens immer gern gelesen. Und egal ob Facebook, Xing, YouTube oder Twitter – die wichtigsten Social-Media-Kanäle wurden und werden weiterhin mit Informationen bestückt, sodass kein Interessierter seine Nutzerpräferenzen ändern musste. Wenn das mal nicht individualisierte Massenkommunikation vom Feinsten ist!

 

 Pressemappe ADAM + EVA 2010

21.07.2010 Inspiration und Information

Das FME bietet mit www.ereignisfeld.com Kunden und Agenturen eine Rechercheplattform für Marketing-Events

Ereignisfeld ist der Name der Internet-Plattform, die das FME, Forum Marketing-Eventagenturen, ab sofort freigeschaltet hat. Damit bietet die Vereinigung der Agenturen zum ersten Mal einen öffentlichen Überblick, über das Leistungsspektrum der hier organisierten Qualitätsagenturen. Besucher der Seite können gezielt in derzeit neun Kategorien und über 60 Projekten nach Referenzen für eigene Vorhaben suchen oder sich einfach von der Vielfalt der gezeigten Arbeiten inspirieren lassen.

Die Einführung von www.ereignisfeld.com sieht FME-Präsident Ralf Specht als einen wesentlichen Meilenstein in der Geschichte des FME: „Wir haben versprochen, Mehrwert für unsere Mitglieder zu schaffen. Und die Reaktion aller Mitgliedsagenturen bei der internen Vorstellung Mitte Juni hat bestätigt, dass mit www.ereignisfeld.com genau dies gelungen ist.“

Als webbasierte Suchmaschine mit Funfaktor bietet das Ereignisfeld immer und überall Inspiration und Orientierung bei der Suche nach der besten Idee für das nächste Firmenereignis. Die Selektion ist sowohl spielerisch als auch strukturiert möglich. Die Wählscheibe auf der Landingpage zeigt in einer schier unendlichen Abfolge, Projekte zu unterschiedlichen Anlässen. Von hier kann der User direkt in die Projekte einsteigen und sich detaillierter mittels Video, Bild und Projektbeschreibung informieren.

Alternativ sucht der Nutzer strukturiert in Kategorien nach unterschiedlichen Maßnahmen. Dabei startet das Ereignisfeld mit den neun Kategorien Jubiläum, Change/Fusion, Vertriebstagung/Kick-off, Produkteinführung/-Präsentation, Tag der offenen Tür, Kongress, Promotion, Sportevent und Incentive. Diese Kategorien wünschten sich Kunden zuerst. In naher Zukunft wird das Ereignisfeld um weitere Kategorien wachsen und zwar immer den Bedürfnissen der Auftraggeber folgend.

Dritter Weg zum Ereignis ist die Suche über die Agentur. Ein direkter Link führt von allen FME-Mitgliedern, die sich am Ereignisfeld beteiligen, auf die Homepage der Agentur. So gelangt der Nutzer schnell und unkompliziert zu den Eigendarstellungen der Agenturen, kann so mehr über seinen potentiellen Partner erfahren und ein umfassendes Bild ohne aufwändigen Pitch erhalten.

Zudem ist das Ereignisfeld eine einmalige Applikation, die es in dieser Form bisher noch nicht gab. Zwar bieten Awards und deren Gewinner einen Überblick über die Projekte eines Jahres, doch die gezielte, anlassbezogene Recherche über einen längeren Zeitraum ist hier nicht möglich. 

Integriert ist das Ereignisfeld des FME auch in weitere Kommuni­kationsschritte: bereits im August wird das Ereignisfeld seinen Platz auf Xing beziehen. Aufgefordert ist hier die gesamte Branche über virulente Themen zu diskutieren oder auch zu twittern und zu bloggen.

Und wenn ein Verband für Direkte Wirtschafts­kommuni­kation steht, dann zieht es ein Projekt wie das Ereignisfeld auch in die Dritte Dimension: Anlässlich der Messeauftritte auf Best of Events, EuroShop und Hannovermesse in 2011 wird das Recherche­tool erlebbar. 

Für alle, die sich seit Beginn 2010 gefragt haben, welches das oft zitierte FME-Leuchtturmprojekt ist, ist damit ‚die Katze aus dem Sack’. „Und wir sind ein wenig stolz auf das Ergebnis“ konstatiert Anja Osswald, im FME-Präsidium zuständig für den Arbeitskreis Leuchtturm. Auch ihr Kunde unterstreicht den Nutzen: „Live-Kommunikation ist aus unseren Marketing-Portfolio nicht mehr weg zu denken, gerade im Zusammenspiel mit Online-Kommunikation ergibt sich ein fast unendliches Spielfeld an Möglichkeiten“, so Mike Schwanke, Head of Brand Experience Telefónica o2 Germany GmbH & Co. OHG.

Präsidiumskollege Detlef Wintzen sieht auch einen Verdienst darin, dass Kreativitätstechniken wie Brainstorming und Bisoziation einen neuen Wettbewerber bekommen haben: „Das Ereignisfeld ist nicht nur ein Inspirationsraum für Auftraggeber, sondern bietet auch für die Kreation in jeder Agentur Idee und Orientierung“. 

Und das Ereignisfeld bietet Projektbeispiele auf hohem Niveau und für jeden Anlass. Garantie hierfür ist, dass nur die branchenführenden FME-Agenturen im FAMAB Maßnahmen und Kampagnen präsen­tieren können. Die Kompetenz wird zudem dadurch unterstrichen, dass viele der eingestellten Projekte mit den wichtigen Awards der Branche dekoriert sind.

Das zunehmende Gewicht von Marketing-Events und Live-Kommunikation lässt sich auch an der wirtschaftlichen Situation der FME-Agenturen ablesen: Zwar war die ökonomische Entwicklung der einzelnen Unternehmen höchst unterschiedlich, in der Summe gab es ein fast ausgeglichene Umsatz-Ergebnis von 2008 auf 2009. 

Auftraggeber setzen also kontinuierlich auf nachhaltige Erlebnisse, die sich als nachhaltige Ergebnisse in ihrer Kommunikation manifestieren. „Und Spaß macht die Recherche im Ereignisfeld auch, bestätigt Rudolph Sommer“, Leiter Messen Events Promotion bei der EnBW AG.

„Für uns das größte Kompliment, das wir erzielen konnten“, so Specht.

18.06.2010 FME-Jahrestagung: Aufbruch nach weit

Es lag nicht an Lena Meier-Landruth. Es lag auch nicht an der Fussball-Weltmeisterschaft und der Perspektive auf ein neues Sommermärchen. Ganz sicher lag es auch nicht an den Signalen aus Berlin. Die Jahrestagung des Forum Marketing Eventagenturen, die am 08. Juni in Karlsruhe stattfand, war von Aufbruchstimmung geprägt.

Gestartet ist die Tagung mit einer Key-Note des Architekten und Inszenierers Prof. Uwe Brückner. Unvergessen „sein“ Pavillon für das Duale System Deutschland auf der Expo 2000 oder auch der Samsung-Messestand auf der IFA 2002. Aber auch der Stategrid- Pavillon, den er für den Chinesischen Energieversorger auf der Expo in Shanghai konzeptioniert hat, erfreut sich jeden Tag über 18.000 Besucher und am 23. Juni auch über eine FAMAB-Delegation. Kurz und gut: Zu sehen gab es Markeninszenierung vom Feinsten. 

Von starken Bildern beeindruckt ging es dann nach einer kleinen Stärkung in „medias res“. Beschlossen haben die FME-Agenturen im FAMAB eigene Branchenstandards für Nachhaltigkeit zu entwickeln, da die ISO 20.121 die nachhaltige Events zertifizieren soll und die anlässlich der Olympiade in London zur Verfügung stehen wird, für die Live-Kommunikation unbrauchbar ist. Im Rahmen der ‚ISO 20121 Sustanibility in Eventmanagement’ wird jedes einzelne Event zertifiziert, eine Zertifizierung eines Unternehmens ist aber nach diesen Vorgaben nicht möglich. 

Auch das Leuchtturm-Projket, mit dem das neu gewählte Präsidium in diesem Jahr gestartet ist, nimmt sehr konkrete Formen an. Wie es aussieht wird Thema einer Pressekonferenz am 21. Juli in Frankfurt sein.

Weiter stehen Qualität und Transparenz weit oben auf der Agenda des FME. Der Qualitätskodex, der seit 2008 für die Mitglieds­agenturen verpflichtend ist, wird um den Aspekt der Nachhaltigkeit ergänzt. Gleichzeitig wird der Umfang des Kodex „eingedampft“ um die Praktikabilität noch weiter zu erhöhen. 

Abschluss des Tages bot der Besuch der ZKM in Karlsruhe. Das Museum, das an dem Abend für den FAMAB exklusiv geöffnet wurde, zählt zu den Hidden Champs. Es war eines der ersten Museen weltweit, das sich ausschließlich mit Medien-Installationen beschäftigt hat und es schlägt einen breiten Bogen von Installationen des wohl bekanntesten Video-Künstlers Bill Viola über Studentenprojekte der Uni-Karlsruhe bis zum ersten Computer den Konrad Zuse in den 50er entwickelt hat, und der heute noch funktionsfähig ist - wenn auch etwas unhandlich.

Der weitere Abend, der lang wurde, stand ganz im Zeichen von Kommunikation und Networking.

17.06.2010 Einheitlich uneinheitlich

 Was sich bereits Ende 2009 ab­zeichnete wird jetzt zur Gewissheit. Die Mitglieder des FAMAB, Verband Direkte Wirtschaftskommunikation erlebten in 2009 ein wirtschaftlich angespanntes Jahr mit sehr unterschiedlichem Ausgang. Im Schnitt sank der Umsatz um rund 15 %. Dabei divergierte die Umsatzveränderung zwischen minus 50 und plus100%, so das vorläufige Ergebnis der Mitgliederbefragung im FAMAB.

 Auftraggeber haben ihr Anspruchsdenken noch nicht ihren reduzierten Ansprüchen angepasst und so zeichnet sich ein Trend bei allen Unternehmen der Branche ab: der Margendruck. Das Ergebnis vor Steuern sank bei den Mitgliedern des FAMAB etwa doppelt so stark, wie der Umsatz. Ein weiterer Trend war die Verschlechterung der Anfrage-Auftrags-Relation. Rund die Hälfte der Unternehmen erhielten mehr Anfragen bei konstanter Zahl an Aufträgen oder eine konstante Anzahl von Anfragen mit sinkender Auftragserteilung. Rund ein Drittel der abgegebenen Angebote wurden realisiert.

Während in der Live-Kommunikation eine Verstärkung der Aktivitäten im Inland zu spüren ist, ist im Messebau das Verhältnis von Inlands-/Auslandseinsätzen konstant geblieben. Fanden Events 2008 noch zu 22% im Ausland statt, waren es 2009 nur magere 6,2%. Dieses Ergebnis deckt sich auch mit den Ergebnissen der Befragung des German Convention Bureau. Hier wurde Deutschland ein stabiler erster Platz in der MICE-Branche attestiert. Im Messebau wurden 2008 wie 2009 88% der Projekte in Deutschland realisiert. Auch gab es keinen signifikanten Unterschied zwischen Projekten auf Messegeländen im Vergleich zu Road-shows, Hausmessen etc. Hier ist der Messeanteil von 85% in 2008 auf 83% in 2009 gefallen.

 

Ausblick 2010

Gebremst optimistisch blicken die Unternehmen im FAMAB in die Zukunft. Für die zweite Jahreshälfte 2010 wird die wirtschaftliche Entwicklung als „befriedigend“ eingeschätzt und so sind die Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr sind nicht so schlecht: Irgendwo zwischen fünf und 20% Umsatzwachstum liegt die Prognose der Mitglieder. Doch auch an dieser Stelle gilt wieder einheitlich uneinheitlich. Konstant bleibt lediglich der Margendruck.

Die Auswirkungen des stärkeren Messejahres, der olympische Winterspiele und der Fußballweltmeisterschaft haben keinen oder nur einen geringen Anteil auf die Umsatzveränderung in 2010.

10.06.2010 Neues Kreativranking für Live-Kommunikation und Kommunikation im Raum

FAMAB und ADC unterstützen die Fachzeitschriften Werben & Verkaufen und Horizont gemeinsam bei der Neuauflage des Kreativrankings im Bereich „Live-Kommunikation“ und bei der Etablierung eines Rankings für die „Kommunikation im Raum“.

Mehr Transparenz für Auftraggeber und eine branchengerechte Einstufung der Awards war das Ziel der gemeinsamen Aktion. Agenturen wissen ab jetzt bereits bei der Einreichung, welche Award-Gewinne in die Rankings einfließen und wie die unterschiedlichen Pencils, Nägel, Medaillen und Trophäen einzustufen sind.

Doch auch Awards, die derzeit noch nicht in die Kreativ-Rankings einfließen, werden hinsichtlich ihrer Branchenrelevanz beobachtet und finden ggf. in den nächsten Jahren Einzug in die Wertung. 

Veröffentlicht werden die Kreativ-Rankings mit der überarbeiten Gewichtung bereits im Sommer 2010.

28.05.2010 Kontinuierliches Wachstum des FAMAB

 Gleich drei Unternehmen konnte der FAMAB im Mai willkommen heißen: Die Rheinland-Connection Beckmann Fair Partner aus Erftstadt und MeRaum aus Aachen sowie das Schweizer Unternehmen Zysset.

Udo Beckmann und sein Team sind angetreten Messeauftritten das alltägliche zu nehmen und genießen den offenen und konstruktiven Austausch mit den Kollegen des FAMAB. MeRaum mit Geschäftsführer Sven Görgen kennen Auszüge der FAMAB-Arbeit schon durch die Mitgliedschaft in der Einkaufskooperation ESG und freuen sich auf das Netzwerken im Verband.

Zysset, 1978 gegründet und seit der Stunde „Null“ international aktiv verstärkt die Gruppe der ausländischen Unternehmen im FAMAB. Mitglied sind bereits Nicolaysen Messedesign aus Dänemark und die Messerli AG aus der Schweiz.

Insgesamt ist der FAMAB damit in diesem Jahr bis jetzt um sechs Unternehmen gewachsen. To be continued!

12.04.2010 Light + Building 2010: Krise, welche Krise?

Das Positive vorweg: Die Light + Building, die heute ihre Pforten geöffnet hat, zeigt sich in bester Messemanier. Ausgebuchte Messehallen, präsentationsstarke Messeauftritte, Aussteller mit vergrößerten Standflächen, so lässt sich der Eindruck der Leit­messe für Architektur und Technik zusammenfassen. Damit die Messe ein solches Gesicht annahm, waren viele Messe­archi­tekten, Messebau-Unternehmen und Marketingspezialisten im Vorfeld tätig, um die Präsentationen in nachhaltig memorable Inszenierungen zu verwandeln. Viele dieser Spezialisten sind Mitglieder des FAMAB, Verband Direkte Wirtschafts­kommu­nikation. Hier ein Auszug Ihrer Projekte.

Totgesagte leben länger und ganz offensichtlich auch besser: Wie in jeder wirtschaftlichen Rezession werden Messen von Ausstellern auf den Prüfstand gestellt. Am Ende des Prozesses zeigt sich dann ein vertrautes Bild: Aussteller, die kurzfristig an Investitionen in Messe­beteiligungen gespart haben, kehren reumütig auf das Messeparkett zurück. Und die Light + Building in Frankfurt, die bedingt durch ihren Zyklus das letzte Mal vor Beginn der Rezession stattfand, steht heute dar, als hätte es nie einen Zweifel am Nutzen von Messebeteiligungen gegeben. Unternehmen investieren in ihre Präsentationen, da das Marketing-Instrument Messe für sie ein Schlüsselfaktor in Vertrieb und Präsentation der Produkte und Leistungen ist.

Zu nennen sind hier u.a. die Beispiele Gira und Berker. Zwei mittel­ständische Unternehmen, deren Produktportfolio die Haustechnik ist, haben die Gunst der Stunde erkannt und mit ihrem Umzug in die neue Halle 11 ihre Standflächen mehr als verdoppelt. In diesem Jahr prä­sentieren sich die beiden Unternehmen jeweils auf rund 1.200 m². So ähnlich ihr Angebotsspektrum, so unterschiedlich ihr Auftritt. Während Gira auf eine semitransparente, hinterleuchtete Außenhülle aus weißer Gaze setzt, gestaltet sich der Berkerauftritt als massiver Bau­körper in hellem Holz und weißer Fassade, der mit Nischen und Fenstern spannende Ein- und Ausblicke auf den und vom Stand ermöglicht. Mit ihrer klaren und puristischen Formen­sprache werden beide Auftritte ihre Zielgruppe erreichen: Architekten und Objekt­aus­statter. Gestaltet und realisiert wurde der Auftritt von Gira durch das Wuppertaler Büro Ueberholz, Berker setzte bei der Gestaltung auf das Münchner Büro von Schmidhuber + Partner und bei der Reali­sierung auf Messebau Tünnissen aus Kranenburg.

Ganz in Weiß, so stellt sich in diesem Jahr die Marke Occhio des Herstellers axelmeiselicht dar. Mit einem Kubus in hochglänzendem Ober­flächenfinish, erinnert er weniger an einen temporären Baukörper als vielmehr an einen perfekt inszenierten Showroom an einem der Boulevards dieser Welt. Damit das Konzept nicht steril wirkte, hat der Architekt Jürgen Drändle in dessen Mitte einen Urwald platziert, der mehr als ein Hingucker ist: Er beeinflusst das Raumklima des Messe­stands positiv und lässt Kunden länger und lieber verweilen. Und damit der Auftritt so aussieht, wie er aussieht, hat das Unternehmen WSV aus Langenzenn gezeigt, was es kann.

16 Aussteller auf 154 m² bedeutet normalerweise ein buntes Sammelsurium von Marketingbotschaften, die den Besucher eher verwirren als überzeugen. Anders der Auftritt der Osram-Sparte Semiconductors, bei dem 16 Händler und Entwickler für LED-Technologien ihre Präsentationen zum „Network Orange“ machten. Das Signet, ein Männchen in Osram-Orange, wurde zum standhohen Blickfang des Auftritts. Dabei wurden die Körperachsen des Emblems durch schwarze Streben verlängert und so zum Netzwerk erweitert. Das so entstandene markante Bild diente als Anker für die weitere Kommunikation, beispielsweise umgesetzt als Werbesäulen für den Messeauftritt, die auf dem gesamten Gelände aufgestellt waren. Und auf der Präsentation selbst: Hier befanden sich die 16 Partner im Zentrum des offenen Konzepts, waren alle gleichermaßen gut erreichbar und stellten ihre Leistungen für den Besucher leicht zu erkennen auf jeweils drei Digi-Frames dar. Keine Verwirrung, sondern klare Botschaften erreichten den Besucher bei diesem Auftritt, der vom Solinger Büro Bachmann.Kern & Partner erdacht und von Voblo aus Velbert realisiert wurde.

Gleich alle Sinne sprach der Messeauftritt von illuminati an, bei dem die Produktneuheit Svan, ein weißer Lüster mit schwanenkopf­förmigen Armen im Mittelpunkt stand. Nicht nur zu sehen gab es ihn auf diesem ganz in Schwarz getauchten Messeauftritt. Durch eine Luftbefeuchtung und Beduftung der Präsentation wurde der Besucher an aufsteigenden Morgennebel erinnert, leise Musik unterstrich das Wohlfühlambiente, Lack und Leder gaben dem Auftritt eine besondere Haptik, und die Gaumenfreuden kamen bei diesem Ganzheitlichen Konzept, dass ICOM aus Fürstenfeldbruck entwickelte nicht zu kurz.

Der LonMark Deutschland e.V. setzte bei seinem Auftritt auf Klima­neutralität. Der Verband ist ein Zusammenschluss von Unternehmen, die sich mit der LON-Technologie beschäftigen. Eines der Haupt­einsatzgebiete dieser Technologie ist die Gebäudeautomation, wo sie für hohe Energieeffizienz sorgt. Durch den Kauf von Klimaschutz-Zertifikaten wurde der Carbon-Foodprint des Auftritts klimaneu­tralisiert und unterstützte so das Image und die Argumentation des Verbands und seiner Mitglieder. Verantwortlich zeigte sich für dieses Konzept die Firma Rappenglitz aus München.

 

Luminale

Doch was wäre eine Light + Building ohne Luminale. Während WSV für seine Kunden Spectral und Hess AG das Karmeliterkloster bzw. eine Inszenierung auf der Wallanlage ins rechte Licht rückte, spielte Atelier Marktgraph Theater. In der U-Bahnstation Willy-Brand-Platz ließ man durch Fahrgäste und Passanten Zitate aus dem Repertoire des Schauspiels Frankfurt zu einem neuen Theaterstück verschmelzen. Das Ganze stand unter dem Motto: Licht am Ende des Tunnels – Ob man bei der Titelwahl an die wirtschaftliche Lage gedacht hat? Ich weiß es nicht, passend wäre es.

01.04.2010 ADAM und EVA: Online-Einreichung ab jetzt möglich

Unter www.adam-award.de bzw. www.eva-award. de ist das Online-Portal zur Bewerbung an den beiden Awards für Direkte Wirtschaftskommunikation geöffnet. Unternehmen und Agenturen können sich bis zum 31.Juli an den beiden Awards beteiligen.

Ja, und dann ist da noch der Umzug nach Mannheim: Ort und Konzept haben sich gegen sechs weitere Bewerber durchsetzen können. Das heißt nach vielen Jahren in der Rhein-Ruhr-Region, nach einer leeren Messehalle in Düsseldorf und einer Industrie-Kulisse in Bochum findet die Award-Show am 05.November in der Metropolregion Rhein-Neckar statt. Von außen betrachtet ist der Veranstaltungsort, der Rosengarten, das größte zusammenhängende Jugendstil-Ensemble in Deutschland. Innen überzeugt er durch modernes Ambiente und modernste Tagungstechnik. Verkehrstechnisch angebunden ist Mannheim so gut wie wenig andere Orte in Deutschland: Haltepunkt an der ICE-Schnellstrecke Stuttgart-Köln, eine halbe Stunde vom Rhein-Main-Flughafen entfernt ist die Stadt der Quadrate aus der gesamten Bundesrepublik gut und schnell mit öffentlichen Verkehrmitteln zu erreichen.

Die Preisverleihungen 2009 und 2010 werden sich am Ende nicht vergleichen lassen. „Konzepte in unterschiedlicher Umgebung für unsere Auftraggeber zu entwickeln, das ist die Aufgabe, der wir uns in unserer täglichen Arbeit stellen“, weiß proevent Geschäftsführer Jörn Huber, dessen Agentur für die Preisverleihung in diesem Jahr verantwortlich zeichnet.

Und für die Aufgabe, einen Award zu inszenieren, der unter den kritischen Blicken der Branche steht braucht es eine gewisse Portion an kindlichem Leichtsinn und Übermut gepaart mit einer Menge professioneller Erfahrung. Genau diese Motivation hat im vergangenen Jahr das Team von THE EVENTPEOPLE getrieben genau diese Freude bewegt pro event in diesem Jahr. Welchen Stellenwert die Veranstaltung in der Branche genießt, beweist allein die Tatsache, dass schon jetzt über 20 Sponsoren ihre Unterstützung für die Veranstaltung zugesagt haben.

Und für den 5. November gilt es den unverstellten Blick zu bewahren. Selbst wenn mit ausgefeilten Strategien, neuropsychologischen Ansätzen, valider Erfolgsmessungen immer mehr versucht wird, die Direkte Wirtschaftskommunikation in eine mathematische Formel zu verpacken, alle die in der Branche zuhause sind wissen, dass sie nachhaltig wirkt. Am Ende wird auch 2010 ein berührendes Erlebnis stehen. Dazu müssen wir nicht Eventprofi sein, sondern Mensch bleiben. Einfach Gast und nicht Kritiker, miterleben und genießen statt zu kommentieren und zu kritisieren.


10.03.2010 Er wächst und wächst und wächst….

Der FAMAB begrüßt im Februar zwei weitere Mitglieder in seinem Forum Messe und Ausstellung, FMA. Bei den „Neuen“ handelt es sich um die Unternehmen Messe-Pro Becker & Heinrich aus Lahnau sowie zeitraum aus Ehringshausen.

Beide Unternehmen verbindet nicht nur die regionale Nähe zu Frankfurt, die Mitgliedschaft in der Einkaufskooperation ESG sondern auch die Erwartungen an den FAMAB: Sie wünschen sich durch ihre Mitgliedschaft den verstärkten Austausch mit Kollegen und freuen sich auf den Informationsvorsprung, den ihnen die Mitgliedschaft bietet.

„Wir sind Mitglied im FMA geworden, weil wir durch die Mitgliedschaft unsere Leistungsfähigkeit als qualitätsbewusster und fairer Messebaudienstleiter mit einem gemeinsamen Marktauftritt, stärker nach außen gestalten wollen“, fasst Messe-Pro Geschäftsführer Jörg Becker die Beweggründe zum Beitritt zusammen. Vielschichtiger sieht es Michael Furia von zeitraum: „Der Verband gibt durch den kompetenten Background der Messebaubranche Hilfestellungen, die die Umsetzung neuer Projekte erleichtern und so die oft steinigen Wege ebnen. Ein Beispiel hierfür ist die genaue Beobachtung der Speditionskonzepte auf Deutschen Messeplätzen mit dem Ziel eine Monopolisierung zu verhindern, und ein faires Verhalten gegenüber Messebau-Unternehmen zu gewährleisten. Davon profitieren nicht nur die Mitglieder des FAMAB, sondern die gesamte Branche. Weiter ist der FAMAB ein Qualitätsmerkmal für unsere Kunden und auch für unsere Lieferanten. Kurz und gut: In diese große Gemeinschaft aufgenommen, freut sich das zeitraum-Team, auf eine dynamische Zusammenarbeit und eine weiterhin spannenden Entwicklung im Messebau“.

Hierauf freut sich auch der FAMAB.

 

 

26.02.2010 Erfolgreich zum richtigen Partner für den Messeauftritt

Forum Design und Architektur entwickelt gemeinsam mit dem Forum Messe und Ausstellung eine Empfehlung für Wettbewerbsvergütungen.

Wettbewerbspräsentationen sind Gang und Gäbe, wenn Aussteller einen neuen Partner für Ihren Messeauftritt suchen. Doch wie erhalten die Unternehmen vergleichbare Konzepte und vor allem was kosten diese. Hierzu haben die beiden Foren FMA und FDA im FAMAB eine Hilfestellung für Auftraggeber entwickelt.

Grundlage bieten die zehn Tipps für einen erfolgreichen Messeauftritt, die kurz und knapp aufzeigen, woran ein Unternehmen denken muss, will es die Messepräsenz zum Erfolg führen. Die richtigen Dienstleister findet der potentielle Aussteller dann mittels des Suchagenten, den der FAMAB kostenfrei zur Verfügung stellt. Anhand von Kriterien wie Branchenkompetenz, Größe oder schlicht der Region kann der Aussteller die passenden Anbieter finden.

Hat sich das Unternehmen für eine Auswahl von drei bis maximal fünf Messebau-Unternehmen bzw. Messearchitekten entschieden, die es zu einer Wettbewerbspräsentation einladen will, hilft die Briefingcheckliste wichtige Informationen für ein umfangreiches, komplettes Briefing der potentiellen Partner vorzubereiten.

Doch mit welchen Kosten muss ein Auftraggeber bei so einer Wettbewerbspräsentation rechnen? Hier hilft der Ratgeber „Wettbewerbsvergütung“ von FMA und FDA. Anhand von wenigen Kriterien kann der Aussteller schnell ermitteln, ob er pro Wettbewerbsteilnehmer 1.000 oder 3.000 oder sogar 10.000 Euro einkalkulieren muss.

Alle Informationen stehen unter www.fma-net.de bzw. www.fda-net.de im Bereich „Mitglieder finden“ kostenlos zum Download zur Verfügung.


19.02.2010 Von der Ruhr an den Rhein

Jetzt ist es raus: Die Preisverleihung der Branchenawards ADAM und EVA findet am 5. November 2010 im Rosengarten Mannheim statt. Im Bewerbungsmarathon konnte sich die Stadt der Quadrate letztlich gegen sechs weitere Konkurrenten durchsetzen.

„Unsere Wahl fiel auf Mannheim, da die Metropol-Region und das congress center Rosengarten unseren Anspruch an das Veranstaltungskonzept am erfolgversprechendsten umsetzen konnten“, so FAMAB-Geschäftsführerin Elfie Adler. Weiterer Punkt für Mannheim: Die gute Erreichbarkeit per PKW, Bahn und Flugzeug.

Ralf Domning, Sprecher des FAMAB-Veranstaltungsbeirats führt weiter aus, dass neben den Kriterien für die geplante Umsetzung der Veranstaltung auch die Region eine wichtige Rolle spiele. „Seit Jahren wird der Wunsch an den Verband herangetragen, die Veranstaltung in südlicheren Gefilden durchzuführen. Ein Veranstaltungsort südlich des Mains kommt diesem Wunsch entgegen.

Zeitgleich mit der Auswahl für die Location fiel auch die Entscheidung für die Agentur, die die Veranstaltung in diesem Jahr konzipiert und durchführt: Es ist das FME-Mitglied pro event live-communication aus Heidelberg. Jörn Huber, Geschäftsführer von pro event freut sich schon darauf, die Veranstaltung in der Nachbarstadt durchführen zu können und weiß, was Mannheim zu bieten hat: „Die Stadt der Quadrate ist alles andere als kleinkariert.“ Carl Benz entwickelt mitten in den Karrees den ersten Patent-Motor-Wagen. Heute steht die Stadt für gute Ausbildung, beispielsweise an Uni, Fachhochschule oder Pop-Akademie und den Brückenschlag zur Industrie - nicht nur zur Chemischen. Die Metropolregion ist Deutschlands siebtgrößter Ballungsraum und Städte wie Stuttgart und Frankfurt sind in rund einer halben Stunde mit dem ICE zu erreichen, nach Köln dauert es eine Stunde länger.

05.02.2010 Lecker LECA

 

„2009 war für die LECA ein erfolgreiches Jahr, konnten wir gleich drei neue Unternehmen in unseren Reihen begrüßen“, resümiert Georg Broich, der neue LECA-Fachvorstand im FAMAB.

Mit Arena One und Dallmayr sind zwei Schwergewichte aus dem Süden Deutschlands dem Netzwerk beigetreten, mit PACE Paparazzi hat die LECA jetzt auch einen Partner in der Hauptstadt. Damit hat das Netzwerk der Event-Caterer eine Abdeckung über das ganze Bundesgebiet erreicht. Die drei neuen Mitglieder schätzen vor allem den kollegialen Austausch, den der FAMAB auf horizontaler wie vertikaler Ebene ermöglicht und sie vereint eins: Das ungebrochene Postulat auf höchste Qualität und Professionalität im Event-Catering zu setzen.

Aus diesem Grund verstärkt die LECA auch in diesem Jahr ihre Aktivitäten zur Schaffung eigener Ausbildungsberufe. Gedacht sind an die Berufsbilder des Event-Kochs und des Event-Logistikers, denn hier ist ein Spezial-Know-how notwendig, das bestehende Berufsbilder derzeit nur sehr bedingt abdecken. „Bisher haben wir das Know-how in internen Weiterbildungsmaßnahmen aufgebaut, auf die wir natürlich auch zukünftig nicht verzichten werden“, so Broich, „ aber viele junge Menschen wissen gar nicht, welche spannenden und herausfordernden Tätigkeiten im Event-Catering auf sie warten“. Das gilt es zu ändern.

Eine weitere Aktivität die die LECA in den letzten Jahren begonnen hat, sind Aktionen an den Hotelfachschulen in Heidelberg und Dortmund, im Rahmen von Vorträgen oder dem LECA-FIT-Tag in Heidelberg, erhalten die Auszubildenden einen Einblick in die Tätigkeitsfelder des Event-Catering und so mancher Absolvent hat auf diesem Weg seine Karriere bei einem LECA-Mitglied gestartet.

Vom Netzwerk der LECA profitieren aber nicht nur die Unternehmen und Geschäftsführer der Caterer die sich im Rahmen von Meetings austauschen. Auch die Mitarbeiter haben einen Nutzen: Durch eine Hospitantenschaft in einem Kollegenbetrieb, lernen sie die Arbeitswelt in einem anderen Catering-Unternehmen kennen, ohne dafür den Job wechseln zu müssen. So werden für die Mitarbeiter die Stärken und Schwächen des eigenen und des Kollegenbetriebs transparent. Es ist ein Blick hinter die Kulissen eines Wettbewerbers, den man nur gestattet, wenn eine absolute Vertrauensbasis besteht. Auch hierfür steht das Netzwerk der LECA. 

Für 2010 besteht aber auch noch ein großer Wunsch in den Reihen der elf Event-Catering-Profis: Sie möchten gerne auf einer weiteren Veranstaltung beweisen, dass sie gemeinsam ein Catering der Spitzenklasse leisten können. „Bisher hatten wir nur im Rahmen der ADAM- und EVA-Verleihung die Möglichkeit zu zeigen, was gemeinsam in uns steckt“, so Broich, „das Lob der Branche war immer überwältigend, doch das ist uns nicht genug. Wir suchen weiter die Herausforderung.“

Die LECA wurde 2002 unter dem Dach des FAMAB gegründet. Heute zählt sie elf Mitglieder: Alois Dallmayr Party & Catering, Arena One, Broich Premium Catering, Christian Otto's Veranstaltungsmanufaktur, Der Blaue Hummer, Der Party Löwe SV Dine & Shine, FR Catering, gourmet & service versmold, Hoffmann Gastronomie & Catering, Lehrieder Catering-Party-Service, PACE Paparazzi Catering & Event.


22.01.2010 FAMAB verbringt zwei erfolgreiche Messetage auf der Best of Events

 Für zwei Tage war das Zuhause des FAMAB die Best of Events in Dortmund. Auf seinem Stand in Halle sieben führte er zahlreiche Gespräche mit Mitgliedern, potentiellen Mitgliedern, Pressevertretern und Brancheninsidern.

Hier finden Sie die Pressemappe des FAMAB zur Eröffnungspressekonferenz der Best of Events am 20.Januar 2010.

 

Pressemappe BoE
08.01.2010 Nachhaltigkeit in der Direkten Wirtschaftskommunikation

 FAMAB begrüßt die Initiative zu einer ISO-Norm „Nachhaltiges Veranstatlungsmanagement“.

Die Direkte Wirtschaftskommunikation – kurz Messen und Events - sind Nachhaltig, denn sie erreichen die Menschen mit memorablen Erlebnissen. Jüngst erfährt die Diskussion der Nachhaltigkeit in der Veranstaltungswirtschaft allerdings eine Veränderung. „Spricht man heute über Nachhaltigkeit wird mit dem Begriff automatisch der ökologische Aspekt in den Vordergrund gerückt“, weiß der FAMAB-Vorsitzende Axel von Hagen.

Ein Hintergrund hierfür ist die Zertifizierungsinitiative zur ISO 20101, Nachhaltiges Veranstaltungsmanagement. Ziel der Initiative ist es, bei Veranstaltungsorganisatoren eine überprüfbare und festgeschriebene Prozesssteuerung zu etablieren, die ein Mindestmaß an nachhaltigem Handeln sicherstellt. Gleichzeitig sollen für einzelne Schlüssel­kennzahlen quantifizierbare Maximalwerte vorgegeben werden. Einig ist man sich in allen Ausschüssen und Arbeitskreisen bereits derzeit, dass der unterschiedliche Charakter von Veranstaltungen zu unter­schiedlichen Prozessen und Grenzwerten führen muss: eine Messe kann nicht mit einem Rock-Konzert oder einer Vertriebstagung verglichen werden.

Der FAMAB begrüßt die Initiative, gibt sie Anregungen und Anhaltspunkte ökologische Nachhaltigkeit zum integralen Bestandteil der Veranstaltungsplanung zu machen und so die Verschwendung von Ressourcen zu eliminieren. Ansätze und Vorschläge zum Nachhaltigen handeln – und zwar nicht nur unter ökologischen Gesichtspunkten bieten die Qualitätskodizes, die sich die Foren FME und FMA bereits 2008 bzw. 2009 gegeben haben. Diese gilt es ggf. an die Anforderungen der ISO 20101 anzupassen, die 2012 anlässlich der Olympischen Spiele in London in Kraft treten soll.

„Der FAMAB hat auch an dieser Stelle seine Position als Voraus­denker der Branche bewiesen. Ich gehe davon aus, dass die Mitglieder bereits heute die Kriterien für eine Zertifizierung erfüllen würden“, so von Hagen, der die zögerliche Haltung einzelner Branchenteilnehmer nur bedingt nachvollziehen kann.

Pressekontakt

Uta Goretzky
Presse und Öffentlichkeitsarbeit
phone:    +49 05242 9454-14
email:        Uta.Goretzky@famab.de

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Der FAMAB Report ist eine jährliche Publikation des Verbandes. Er steht auch als Insertionsmedium zur Verfügung.